30. Juni 2023 | 19:53 Uhr

Richterskala erdbeben © Getty (Symbolbild)

Erschütterungen deutlich wahrgenommen

Erneut zwei Erdbeben im Raum Gloggnitz

Im Raum Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) hat die Erde am Freitag nicht nur neuerlich, sondern gleich zweimal binnen weniger Minuten gebebt.

Nach Angaben von Geosphere Austria (Österreichischer Erdbebendienst) wurden um 18.27 und 18.41 Uhr Erschütterungen der Magnitude 2,9 und 3,3 registriert. Die Beben seien bei Gloggnitz und Neunkirchen deutlich wahrgenommen worden. Erst am Donnerstagabend hatte es Erschütterungen der Stärke 2,5 in der Region gegeben.

Vor drei Monaten, am 30. März in den späten Abendstunden, hatte ein Erdbeben der Magnitude 4,2 den Raum Gloggnitz erschüttert. Es wurde von der Bevölkerung deutlich wahrgenommen. Zahlreiche Meldungen über leichte Schäden wurden verzeichnet. Seither gab es in der Region mehrere Nachbeben.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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