16. Februar 2018 | 10:54 Uhr

Lawinengefahr Schild © APA (Symbolfoto)

Schnee und Wind:

Erhöhte Lawinengefahr in Vorarlberg

Lawinengefahr der Stufe 3 wegen Windverfrachtungen und Neuschnee.

Schneefall und Wind haben am Freitag in Vorarlberg die Gefahr von Lawinen ansteigen lassen. Es bestehe erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3, informierte die Landeswarnzentrale. Problematisch sei vor allem Triebschnee, vorwiegend oberhalb von 2.000 Metern. Die Gefahrenstellen nähmen mit der Seehöhe, weiterem Schneefall und Windverfrachtungen während des Tages noch zu, hieß es.
 

Spontane Abgänge möglich

Schon einzelne Wintersportler könnten kleine bis mittlere Lawinen auslösen, aus Steilgelände und eingewehten Abschnitten seien spontane Abgänge möglich. Unterhalb von 1.800 Metern, wo Regen und Erwärmung die Schneedecke geschwächt habe, seien nasse Rutsche zu erwarten. Gerade an Grashängen könnten Gleitschneelawinen abgehen. Zonen unterhalb von Gleitschnee-Rissen sollten darum möglichst gemieden werden, so die Empfehlung der Experten.
 
In der Nacht auf Freitag kamen in den oberen Höhenlagen in der Silvretta, im Rätikon und im Verwall zwischen zehn und 25 Zentimeter Neuschnee hinzu, im Bregenzerwald und Arlberggebiet waren es zwischen 20 und 30 Zentimeter. Die Schneefallgrenze sank bis zum Freitagnachmittag auf rund 1.000 Meter. Auch für Samstag waren nach anfänglichen Auflockerungen Schneefälle angekündigt. Damit werde sich die Lawinengefahr vor allem in höheren Lagen am Wochenende nicht wesentlich ändern, so die Landeswarnzentrale.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20

Meist trüb und regnerisch. 11/17°

Eine Kaltfront schiebt sich von Westen langsam über Österreich. Im Westen, später auch im Nordwesten gibt es bereits vormittags einige Regenschauer, sonst ist es meist wieder trocken und vor allem im Süden und ganz im Osten noch länger sonnig. Am Nachmittag und Abend kommt es dann überall zu teils kräftigen Regengüssen, im Süden und ganz im Osten auch zu lokalen Gewittern. Der Wind frischt mit Störungsdurchgang mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest auf, einzelne Gewitterzellen können lokal auch stürmische Böen mit sich bringen. Tageshöchsttemperaturen in der Westhälfte 17 bis 23 Grad, in der Osthälfte 24 bis 30 Grad, mit dem Regen kühlt es aber nachmittags überall ab. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht bleibt es dicht bewölkt und vielerorts gehen weitere Regenschauer, im Osten und Südosten zunächst auch noch örtlich Gewitter nieder. Der Wind bläst ganz im Osten zunächst noch mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen 10 und 17 Grad.
mehr Österreich-Wetter