19. August 2022 | 10:16 Uhr

Unwetter Starkregen Wien © TZ ÖSTERREICH

Warnung für Westösterreich

Enorme Regenmengen: ZAMG warnt vor Überflutungen

Die ZAMG hat für Freitag eine Regenwarnung für den Westen Österreichs ausgegeben.  

Aufgrund eines Genuatiefs werden für Vorarlberg und Teile Nordtirols bis in den Samstag hinein starke Niederschläge erwartet. In den betroffenen Gebieten sei verbreitet mit Niederschlagsmengen von 50 bis 80 mm zu rechnen, punktuell könnten aber auch bis zu 150 mm zusammenkommen, hieß es. Dadurch bestehe die Gefahr von Muren, kleinräumigen Überflutungen und Überschwemmungen.

In Vorarlberg war die Lage laut Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) Freitagfrüh "nicht allzu dramatisch". In der Nacht mussten die Feuerwehren in Dornbirn viermal ausrücken, weil Wasser in Gebäude eingedrungen war. Seit 7.00 Uhr verzeichnete die Leitstelle bisher sieben Einsätze, vor allem wegen überfluteter Keller im Raum Unterland. Man rechne mit Anhalten der teils intensiven Regenfälle aber mit weiteren Einsätzen im Laufe des Tages. Nach der langen Trockenheit blieben die Pegel der meisten Vorarlberger Bäche und Flüsse nach wie vor im Niedrigwasser-Bereich, nur kleinere Bäche in den Bezirken Dornbirn und Bregenz in der von den Niederschlägen am meisten betroffenen Nordstaulage führten am Donnerstag Hochwasser.

In Tirol waren bis Freitagvormittag noch keine nennenswerten Unwetter-Einsätze zu verzeichnen. Im Westen des Landes regnete es zunächst nur leicht, im Innsbrucker Zentralraum und im Unterland war es vorerst nur teils stark bewölkt. Für den Tagesverlauf wurde aber anhaltender, stärkerer Regen prognostiziert. Die größten Regenmengen sollen wahrscheinlich nördlich des Inn, an der Grenze zu Bayern, fallen. In der Nacht auf Samstag soll sich der Niederschlagsschwerpunkt stärker ins Unterland verlagern.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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