14. Mai 2018 | 23:23 Uhr

unwetter02.jpg © APA/LFV/FRANZ FINK

Temperatursturz

"Eisheilige" bringen Unwetter-Chaos

Überschwemmungen und Murenabgänge: Hunderte Feuerwehrmänner im Einsatz.

Der letzte Eisheilige, „Bonifatius“, herrschte gestern mit eiserner Faust: Am Montagnachmittag öffneten sich die Himmelsschleusen gnadenlos. An der Alpennordseite donnerte es bis zu 90 Millimeter Regen herab. Feuerwehren standen in Kärnten und der Steiermark im Dauereinsatz.

Alarmstufe Rot

Vor allem in den Bezirken Wolfsberg, ­Voitsberg und Deutschlandsberg ging es rund – dort herrschte Alarmstufe Rot. Der Großteil der Einsätze: überflutete Keller auspumpen und bei Murenabgängen zu Hilfe eilen. Auch in Vorarlberg rechnet die ZAMG bis Dienstagnachmittag mit Extrem-Niederschlägen.

"Kalte Sophie" regiert heute mit eisiger Faust

Heute ist die letzte der Eisheiligen dran, die „Kalte Sophie“. Sprichwörtlich macht sie „alles hie“ – und tatsächlich: Am heutigen Dienstag (15. Mai) macht sie der alten Bauernregel traurige Ehre: Sie saugt tiefe Temperaturen richtiggehend an.

Prognose

Die gute Nachricht: Ab Anfang nächster Woche kommt der Sommer umso kräftiger zurück. Die Temperaturen klettern ab Montag wieder auf Werte jenseits der 20-Grad-Marke und steigern sich von Tag zu Tag.

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Im Osten unbeständig. 11°/23°

Der Westen und Südwesten bieten trockenes und oft auch sonniges Wetter. Im übrigen Österreich wechseln Wolken und Sonne einander ab und besonders im Norden, Osten sowie entlang der Alpennordseite von den Kitzbüheler Alpen ostwärts sind ein paar Regenschauer zu erwarten. Zum Abend hin werden die Wolken und Schauer langsam weniger. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten und Südosten auch lebhaft, aus West bis Nord. Am Morgen umspannen die Temperaturen 5 bis 15 Grad, am Nachmittag 17 bis 25 Grad.
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