13. Jänner 2019 | 09:16 Uhr

Lawine Symbolbild © Symbolbild / Getty Images

Drama am Arlberg

Drei Tote bei Lawinenabgang in Lech

Drei deutsche Tourengeher wurden bei einem Lawinenabgang getötet.

Ein Lawinenabgang in Lech in Vorarlberg hat am Samstag drei Todesopfer gefordert. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden vier Tourengeher aus Deutschland im Bereich "Langer Zug", nördlich der Rüfikopf-Seilbahn von einer Lawine erfasst und verschüttet. Drei von ihnen konnten lokalisiert und geborgen werden.
 
Für die drei Freunde (32, 36, 57) jede Hilfe zu spät. Die Suche nach dem vierten Tourengeher (28) musste wegen der starken Schneefälle und der Lawinengefahr abgebrochen werden.
Am Samstag herrschte in Lech die Lawinenwarnstufe 3. 

Gruppe fuhr vermutlich in gesperrte Route

Die drei bei dem Lawinenabgang in Lech in Vorarlberg getöteten Skifahrer dürften in die gesperrte Skiroute "Langer Zug" eingefahren sein. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um drei Männer aus Oberschwaben im Alter von 32, 36 und 57 Jahren. Der vierte, noch vermisste Wintersportler ist 28 Jahre alt und stammt ebenfalls aus Süddeutschland.
 
Laut Polizei hatten die Wintersportler die gesamte Notfallausrüstung dabei. Trotz ausgelösten Airbags wurden sie aber verschüttet. Alle drei erlitten Mehrfachverletzungen und wiesen Erstickungsmerkmale auf, berichtete die Exekutive.
 
 Die vier Tagesgäste hatten einen gemeinsamen Skitag in Lech unternommen. Weil sie am Abend noch nicht heimgekehrt waren, erstattete die Ehefrau eines der Männer kurz vor 20.00 Uhr Anzeige bei der Polizei. Mittels Handyortung wurde die Gruppe im Bereich "Langer Zug", nördlich der Rüfikopf-Seilbahn, lokalisiert.
 
Daraufhin stiegen die Rettungsmannschaft in Richtung Tälialpe auf. Sie konnten drei der vier Vermissten schließlich gegen 23.00 Uhr nur noch tot bergen. Die Suche nach dem vierten Skifahrer musste wegen des starken Schneefalls und der großen Lawinengefahr vorerst eingestellt werden. Im Einsatz standen die Bergrettung Lech, die Feuerwehr Lech, Mitarbeiter der Skilifte und Alpinpolizisten.
 
Am Samstag herrschte in Lech oberhalb von 2.000 Metern Seehöhe "Lawinenwarnstufe 3" mit steigender Tendenz. Der Rettungseinsatz soll, sobald es die Lawinensituation zulässt, fortgesetzt werden. Die starken Schneefälle dauerten in Lech am Sonntag vorerst unvermindert an. Ein Lawinenabgang in Lech in Vorarlberg hat am Samstag drei Todesopfer gefordert. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden vier Tourengeher aus Deutschland im Bereich "Langer Zug", nördlich der Rüfikopf-Seilbahn von einer Lawine erfasst und verschüttet. Drei von ihnen konnten lokalisiert und geborgen werden.
 
Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Suche nach dem vierten Tourengeher musste wegen der starken Schneefälle und der Lawinengefahr abgebrochen werden.

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Trüb, Schnee und Regen, im Süden Sonne. 0/8°

Störungseinfluss sorgt bis zum Abend für zahlreiche dichte Wolken. Vor allem im Westen und Norden regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 700m Seehöhe anfangs noch häufig. Im Laufe des Nachmittags ziehen sich die Niederschläge jedoch zunehmend an den Alpennordrand zurück. Chancen auf Sonnenschein bleiben aber gering. Wetterbegünstigt ist nur der Süden. Hier geht es weitgehend trocken mit dem Wetter weiter und die Sonne zeigt sich noch öfters. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten aufgelockert bewölkt und trocken. Weiter im Norden und Osten startet die Nacht hingegen mit deutlich mehr Wolken. Vor allem im Westen aber auch entlang der Nordalpen in Richtung Osten bis ins Mostviertel regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 800m Seehöhe noch häufig. Bis zum Morgen lockert schließlich vor allem in Niederösterreich in Wien sowie in der Steiermark die Bewölkung vorübergehend auf. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in den Föhntälern im Süden, im Wiener Becken und am Alpenostrand auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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