22. April 2022 | 16:36 Uhr

Erdbeben © getty

Magnitude von 2,6

Deutlich spürbares Erdbeben im obersteirischen Tragößtal

Das Beben wurde um 15.32 Uhr von den Messgeräten aufgezeichnet.

Tragöß. Der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat am Freitagnachmittag einen schwachen Erdstoß der Magnitude 2,6 im obersteirischen Tragößtal nördlich von Leoben registriert. Das Beben wurde um 15.32 Uhr von den Messgeräten aufgezeichnet. Es wurde von einigen Personen teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

Der Erdbebendienst bittet, bei Wahrnehmungen das entsprechende Formular auf der Website https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/erdbeben auszufüllen.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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