31. Juli 2015 | 23:20 Uhr

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Wetter

Das war der heißeste Juli aller Zeiten!

Heiß, heißer, Juli 2015 – so geschwitzt hat Österreich in diesem Monat bisher noch nie.

Jetzt ist es fix: Die Worte Glut-Hitze und Sahara-Sommer waren keine Übertreibung. Der Juli 2015 brach alle Rekorde seit der 248-jährigen Messgeschichte, bestätigte am Freitag die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG).

„Österreichweit liegt der heurige Juli 3 Grad über dem Mittel. In Klagenfurt, Innsbruck und Linz war der Juli überhaupt der wärmste jemals gemessene Monat“, so der ZAMG-Klimaexperte Robert Klonner. Damit wurde der ursprüngliche Rekordhalter, der Juli 2006 mit 2,7 Grad über dem Mittelwert, abgelöst.

Höchstwert seit 1767:
38,2 Grad in Innsbruck

Zudem wurde in Tirol ein Höchstwert erreicht: Der heißeste Tag seit Beginn 
der Messgeschichte war der 7. Juli. Da kletterte das Thermometer in Innsbruck auf 38,2 Grad. Wien liegt nur knapp auf Platz zwei: Am 
19. Juli schwitzte die Innere Stadt bei 38,1 Grad.

Und nach den letzten drei Tagen, an denen uns die Hitze eine kurze Verschnaufpause gönnte, wird kommende Woche im ganzen Land erneut die 30-Grad-Marke überschritten.

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Im W Schneefall, sonst etwas Sonne, 0/8°

Entlang und nördlich des Alpenhauptkammes bis ins südwestliche Niederösterreich schneit es immer wieder, oft auch anhaltend. Abseits der Staulagen ziehen im Norden und Osten ein paar Regen- und Schneeschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 300 und 700m Seehöhe. Wetterbegünstigt ist der Süden, hier bleibt es meist trocken und zeitweise zeigt sich sogar die Sonne. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen und am Alpenostrand auch kräftig aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 11 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten. Heute Nacht: In der Nacht auf Mittwoch schneit es vor allem entlang und nördlich des Alpenhauptkammes noch ein wenig, überall sonst bleibt es schon trocken. Die Wolken halten sich aber meist recht hartnäckig, erst zum Morgen hin lockert es von Nordosten her etwas auf. Der Wind bläst im Süden und Südosten, besonders in exponierten Lagen, zunächst noch lebhaft bis kräftig aus Nordwest, lässt nach Mitternacht aber nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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