27. Juli 2018 | 23:32 Uhr

Mond © APA/Georg Hochmuth

Zum Nachsehen

Das Mond-Spektakel im Video

Alle, die das Jahrhundert-Ereignis verpassten, können es hier bestaunen.

Am Freitagabend zog es zunächst Hunderte, schließlich Tausende zur Sternwarte in der Wiener City. Alle mit einem Ziel: Sie wollten unbedingt das Mond-Jahrhundertspektakel miterleben. Um 21.30 Uhr sollte es am Himmel losgehen. Doch zunächst machten Schleierwolken den Hobbyastronomen einen Strich durch die Rechnung. Außerhalb der Stadt, in Niederösterreich, war der Blutmond anfangs zumindest schemenhaft zu sehen. In Wien kam es schließlich auch noch zu Gewittern, die dich Sicht zur Gänze ruinierten.

Für alle, die das Spektakel schließlich verpassten mussten, gibt es hier die Mondfinsternis noch einmal im Video.

Bereits bei Sonnenuntergang lag der Mond im leichten Erdschatten. Schon vor der völligen Verdunkelung, als der Schatten der Erde auf den Mond fiel, erschien er deutlich größer und röter – der Blutmond, um den sich Dutzende Mythen ranken. Auch während der totalen Mondfinsternis (eine Stunde und 43 Minuten) schimmerte er durch Streulicht aus der Erdatmosphäre mystisch rot-bräunlich.

Auch der Mars machte mobil. Ab 21.30 Uhr stand die Erde exakt zwischen Sonne und Mond. Gleichzeitig war auch der Mars so nahe wie nie: „Mit freiem Auge sah man ihn heller, mit einem ­guten Teleskop sogar die Pol­kappen“, so Gruber über den Jahrhundert-Himmel.

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Bewölkt, etwas Regen, im S teils sonnig, 2/15°

Der Süden und Südosten bieten trockenes und zumindest zeitweise sonniges Wetter. Sonst überquert eine Warmfront das Land und bringt teils dichte Wolkenfelder und alpennordseitig zeitweise auch leichten Regen mit sich. Am häufigsten regnet es vom Tiroler Unterland bis ins Mariazellerland sowie nördlich davon. Die Schneefallgrenze steigt auf bis zu 2200m Seehöhe an. In Vorarlberg und dem Tiroler Oberland kommt im Laufe des Nachmittags die Sonne durch und auch im Nordosten lockert es am späteren Nachmittag auf. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und im Osten mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen teils kräftig, aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Regenschauer im Nordstau mehr und mehr ab und die Wolken lockern immer mehr auf. Die zweite Nachthälfte verläuft schon im ganzen Land trocken und gering bewölkt, oft sogar sternenklar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 0 bis 8 Grad.
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