04. August 2017 | 08:20 Uhr

Wespe © Getty Images

Hunger & Durst durch Mega-Hitze

Darum sind Wespen heuer besonders aggressiv

Vor allem in der Steiermark droht heuer ein Super-Wespenjahr.

Die extreme Hitze macht nicht nur den Menschen, sondern auch den Wespen zu schaffen: Da Fallobst heuer rar ist, leiden die Tiere an Hunger und Durst, weshalb sie auf Menschen besonders aggressiv reagieren. Das heiße Sommerwetter ist darüber hinaus für Wespen ideal, für ihre natürlichen Feinde, die Hornissen jedoch nicht.

Super-Wespenjahr

"In der Steiermark steht ein Wespenjahr bevor. Alle Anzeichen sprechen dafür. Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe bauen jetzt schon an relativ vielen, großen Nestern", erklärte der Obmann des Naturschutzbundes, Johannes Gepp, gegenüber "orf.at". "Der frühe Frühling bedingt, dass die Königinnen wahrscheinlich schon im März erwacht sind und den Staat so aufgebaut haben, dass die Arbeiterinnen schon länger unterwegs sind", so Gepp.

Der Klimawandel begünstige die Wespen, da es dadurch frühere Frühjahre, einen längeren Sommer und größere Hitze gebe.

Aggressivität

Da die Hitze dieses Jahr jedoch besonders groß ist, wird die Nahrung für Wespen knapp. "Sie benötigen für ihre Brut natürlich Nahrung - und da gibt es heuer ein Handicap, es gibt heuer weniger Fallobst. Wenn das nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, suchen die Wespen an den Tischen der Menschen Nahrung, Süßes oder ein Stück Wurst. Aggressiv sind sie, wenn sie hungrig und durstig sind - wenn es sehr trocken und heiß ist -, und das haben wir derzeit", erklärte Gepp gegenüber "orf.at".

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone liegt heute Sonntag stationär über Österreich und schwächt sich dabei ab. Auch am Nachmittag sind dabei unergiebige Niederschläge zu erwarten, am ehesten südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten. Dicht bewölkt ist es dabei von Vorarlberg bis ins Waldviertel, hier regnet es nur selten. Sonnenfenster nach Südosten hin lassen Haufenwolken immer wieder aufquellen, mit nachfolgenden Schauern. Schneefallgrenzen zwischen 1200 und 1600m. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen zwischen 7 und 16 Grad. Heute Nacht: Schwacher Störungseinfluss bringt auch während der kommenden Nacht vor allem alpennordseitig dichte Wolken und zwischen dem Tiroler Unterland und dem Waldviertel ein paar Regentropfen oder Schneeflocken oberhalb 1000m. Überall sonst ist es niederschlagsfrei bei veränderlicher Bewölkung. Im Donauraum bläst mäßiger Westwind. Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad.
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