26. Dezember 2020 | 16:40 Uhr

Kälte © Getty Images

Temperatursturz

Bis zu -20 Grad! Heute kälteste Nacht des Jahres

Heute steht die kälteste Nacht des Winters bevor.

Die Nacht verläuft verbreitet sternenklar und frostig. Auch letzte Restwolken im Norden lösen sich allmählich auf. Der Wind lässt überall nach, erst in den frühen Morgenstunden frischt der Südwind in exponierten, höheren Lagen schon etwas auf. Tiefsttemperaturen meist minus 10 bis minus 3 Grad, in schneebedeckten Tälern sind auch bis minus 17 Grad oder mehr möglich.

Wie kalt es in manchen Regionen heute wird, zeigt etwa auch die Temperatur in St. Jakob, im Defereggental: Dort hatte es um 16 Uhr bereits Minus 14 Grad – und die Temperatur wird noch deutlich sinken. Am "wärmsten" wird es morgen Früh in der Bodensee-Region und in der Wiener City bei Minus 5 Grad werden. 

Ab Montag starke Schneefälle im Süden erwartet 

Anfang der kommenden Woche ist im südlichen Österreich wieder starker Schneefall zu erwarten. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Stefanitag berichtete, fallen am Montag und am Dienstag in Osttirol und Kärnten in vielen Regionen zwischen 20 und 60 Zentimeter Neuschnee. Allerdings sei der Niederschlag nicht so heftig wie Anfang Dezember, so die ZAMG.
 
Ein Tiefdruckgebiet über Oberitalien bringt den starken Schneefall. "Am Montag schneit es in Kärnten und in Osttirol stark. In tiefen Lagen ist zeitweise auch Regen möglich, vor allem in Unterkärnten", sagt Michael Tiefgraber von ZAMG. "Am Dienstag schneit und regnet es weiter, aber nicht mehr so stark. Insgesamt kommen von Montag bis Dienstag in den Niederungen von Kärnten und Osttirol zwischen 20 und 60 Zentimeter Neuschnee zusammen. Bis zu 60 Zentimeter sind besonders im Lesachtal und im Gailtal zu erwarten. Auf den Karnischen Alpen und den Karawanken schneit es stellenweise um die 80 Zentimeter."
 
Auch in Teilen von Salzburg, Nordtirol und der Steiermark muss man Anfang der Woche mit einigen Zentimetern Neuschnee rechnen. Außerdem weht Montag und Dienstag auf den Bergen kräftiger bis stürmischer Südföhn, der auch in tiefen Lagen durchgreifen kann. In exponierten Gipfellagen sind Böen über 100 km/h zu erwarten. Am Mittwoch ist das Wetter dann in ganz Österreich deutlich ruhiger.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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