03. Februar 2024 | 18:52 Uhr

Wind Orkan Sturm Böen © Symbolbild / Getty Images

Unwetterfront

Bis zu 100 km/h: Heftiger Sturm im Anmarsch

Eine Unwetterfront bringt in den kommenden Tagen kräftigen bis stürmischen West- bis Nordwestwind mit.

Im Norden und Osten verläuft die Nacht auf Sonntag durchwegs bewölkt und hier ziehen allmählich auch ein paar Regenschauer durch. Länger regnet es im Laufe der zweiten Nachthälfte in den nördlichen Staulagen von Salzburg ostwärts, Schnee fällt auf 1100 bis 1500m Seehöhe herab. Überall sonst startet die Nacht oft noch klar, später ziehen dann aber auch hier zeitweise ein paar Wolken durch. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus West, sonst ist es in den Niederungen windschwach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 9 Grad.

Sturm-Warnung von Sonntag bis Montag

Am Sonntag ziehen im Norden und Osten dichte Wolkenfelder durch und es gehen einzelne Regenschauer nieder, an der Alpennordseite kann es zunächst auch noch häufiger regnen. Schnee fällt auf 1100 bis 1500m Seehöhe herab. Nur kurz lockert es hier auf und die Sonne zeigt sich. Im Westen und Süden allerdings ziehen zu Tagesbeginn teilweise auch noch Wolkenfelder über den Himmel, hier setzt sich tagsüber aber sonniges Wetter durch. Der Wind weht im Norden und Osten lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest, sonst ist es in den Niederungen eher windschwach. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 14 Grad.

Ab Sonntag um 10 Uhr gilt vorerst laut Wetterdienst GeoSphere Austria eine Sturm-Warnung. Der West- bis Nordwestwind frischt am Sonntag lebhaft bis kräftig mit Windspitzen um 70 km/h auf. In der Nacht auf Montag und Montag tagsüber sind dann Windspitzen bis 90 km/h, in exponierten Lagen auch über 100 km/h möglich, wie GeoSphere Austria berichtet.

Sturm-Warnung © GeoSphere Austria

Mögliche Auswirkungen

Die Sturm-Warnung ist vorerst bis Montag 18 Uhr aufrecht. GeoSphere Austria warnt in den betreffenden Gebieten vor diesen Sturm-Auswirkungen:  

  • Äste können herabstürzen und Gegenstände herumgewirbelt werden.
  • Erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und exponierten Straßenzügen, insbesondere für LKW oder bei Fahrten mit großen Anhängern 

Am Montag überwiegen im Norden und Osten anfangs dichte Wolken und vor allem im Bergland sind mitunter noch letzte Schauer möglich, Schneefallgrenze um 1.200m Seehöhe. Am Nachmittag werden die sonnigen Abschnitte aber auch hier immer länger. Im Westen und Süden scheint hingegen den ganzen Tag die Sonne, hohe dünne Schleierwolken dämpfen den Sonnenschein aber zeitweise. Hier ist es in den Niederungen oft windschwach. Sonst bläst auf den Bergen sowie generell im Norden und Osten lebhafter bis kräftiger, im Osten teils auch stürmischer Westwind. Frühtemperaturen je nach Wind etwa minus 3 bis plus 10 Grad, Tageshöchsttemperaturen 9 bis 16 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten.