20. Jänner 2015 | 14:20 Uhr

lawine.jpg © APA/ZEITUNGSFOTO.AT/UNBEKANNT

Gefahr "erheblich"

Bereits 8 Lawinentote in diesem Jahr

Nach dem Lawinentod zweier Deutscher: Gefahr von Abgängen nach wie vor groß.

Auch am Dienstag haben die Experten des Tiroler Lawinenwarndienstes erneut vor einer "heiklen Lawinensituation" mit verbreitet erheblicher Gefahr gewarnt. Auf der fünfteiligen Gefahrenskala wurde wieder der Wert "3" erreicht. In Tirol gab es in diesem Winter acht Lawinentote. Die Unfälle ereigneten sich innerhalb weniger Wochen, seit dem Jahreswechsel.

Achtung Tourengeher:
Vor allem frische und ältere Triebschneeansammlungen seien mit der Unterlage nur schlecht verbunden und könnten daher zumeist schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawine ausgelöst werden. Vereinzelt könnten Lawinen auch bis in die Altschneedecke durchreißen und dann mittlere Größen erreichen, hieß es. Zudem seien auch immer noch Fernauslösungen möglich. Skitouren und Variantenfahrten erforderten laut Experten "weiterhin Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation".

In tieferen Schichten der Altschneedecke seien zwischen einigen härteren Krusten Schichten aus aufbauend umgewandelten, lockeren Schichten eingelagert. Dieses Fundament biete eine störanfällige Unterlage für darauf abgelagerten Triebschnee und Neuschnee.

Am ungünstigsten sei der Schneedeckenaufbau in den inneralpinen Gebieten sowie entlang des Alpenhauptkammes. Etwas besser sei die Situation entlang des Alpennordrandes sowie weiter im Süden

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Lokal Frühnebel, sonst sonnig, 6/21°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen letzte Regenschauer im Westen bald ab und danach geht es im ganzen Land meist gering bewölkt bis wolkenlos durch die Nacht auf Dienstag. Inneralpin können sich in den frühen Morgenstunden Nebelfelder bilden, besonders im Westen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 2 bis 11 Grad.
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