23. März 2019 | 20:28 Uhr

Pollen-Allergie © Symbolbild / Getty Images

Esche & Birke machen Allergikern zu schaffen

Achtung Pollenalarm in Österreich!

Extrem hohe Pollen­belastung in Ostösterreich trübt für viele die Frühlingsfreuden.

ÖSTERREICH: Mit dem Frühling kommen auch die Pollen. Was belastet Allergiker derzeit am meisten?

Katharina Bast vom Österreichischen Pollenwarndienst der MedUni Wien: Nach der Erle und Esche geht derzeit eine sehr hohe Belastung von der Esche aus, die derzeit in Vollblüte steht. Aber auch die Birke hat an diesem Wochenende zu blühen begonnen. Das Zentrum liegt derzeit im Raum Wien, wo Pollenwarnstufe 3 gilt.

ÖSTERREICH: Die Birkenpollen gelten ja als besonders aggressives Allergen. Wie lange dauert diese Phase?

Bastl: Die Birke blüht bis in den Mai hinein. Es gibt aber einen kleinen Hoffnungsschimmer: Es sieht derzeit danach aus, dass die Gesamtpollenbelastung der Birke heuer nicht so intensiv ausfällt. Gefahr birgt aber ein explosionsartiger Ausbruch der Blüte.

ÖSTERREICH: Wann kommen die für Allergiker ebenfalls besonders lästigen Gräserpollen?

Bastl: Die Gräser kommen im Anschluss an die Birke Mitte Mai. Einen guten Überblick gibt es dazu auf unserer der Homepage pollenwarndienst.at.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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