25. Juni 2019 | 23:33 Uhr

Wien Österreich © Symbolbild/Getty Images

Schock-Studie

Wien ist Europas Klima-Hotspot

Gehört zu den fünf Städten Europas, die besonders unter Klimaerwärmung leiden.

Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 38 Grad sind heute in Wien nichts Ungewöhnliches mehr. In Zukunft sollen es sogar noch mehr werden.

Laut Klimaforschern ist Österreichs Hauptstadt eine der Städte Europas, die sich in den kommenden Jahrzehnten aufgrund des Klimawandels besonders stark aufheizen wird. Neben Athen, Rom, Zagreb und Zürich sei „Wien in Zukunft besonders den Gefahren schlimmer Hitzewellen ausgesetzt“, so die Forscher im Fachmagazin Urban Climate. Mit 42 Hitzetagen wurde 2017 in Wien ein Rekord aufgestellt. Im vergangenen Jahr waren es 38 und allein in diesem Juni schon zwölf.

Größte Hitzegefahr

1. Athen(Griechenland)

2. Rom(Italien)

3. Wien(Österreich)

4. Zagreb(Kroatien)

5. Zürich(Schweiz)

Österreich Wetter

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Wechselnd bewölkt, öfters sonnig, lokal Regenschauer. 16/27°

Besonders im Osten und Südosten, aber auch im Süden des Landes überwiegt bis zum Abend das sonnige Wetter. Der Sonnenschein wird jedoch durch Saharastaub und einige Wolkenfelder in hohen Schichten getrübt. In den übrigen Landesteilen wechseln sich Sonne und durchziehende Wolken ab. Die Neigung zu Schauern und Gewittern steigt an. Am Abend werden die Wolken von Westen kommend zunehmend dichter und es bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter. Südföhn sorgt in den Föhnschneisen für lebhafte bis starke Böen. Im östlichen Flachland weht mäßiger bis lebhafter Südostwind, sonst fällt der Wind schwächer aus. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 27 und 36 Grad, mit den höchsten Werten entlang der föhnigen Alpennordseite. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht zieht eine Kaltfront aus Westen über alle Landesteile hinweg aus. Mit dieser gehen Regenschauer und mitunter intensive Gewitter einher. Der Schwerpunkt liegt der Gewitter liegt vor allem im Westen, im Norden sowie in Osttirol und Oberkärnten. Im Laufe der Nacht ziehen Schauer und Gewitter ostwärts weiter, schwächen sich aber voraussichtlich nach und nach ab und im Südosten sowie im Nordosten kann es regional sogar trocken bleiben. Während der Föhn in den Abendstunden zusammenbricht, lebt mit Wolkenaufzug der Wind zwischen Oberösterreich und dem Burgenland lebhaft bis stark auf und dreht auf West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 11 und 21 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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