05. Juni 2019 | 21:49 Uhr

Hagel, Überschwemmungen & Co.

Schwere Unwetter sorgen für Überflutungen & Blitz-Opfer

In Kärnten wurden zwei Personen durch einen Blitzschlag schwer verletzt. Zahlreiche Überflutungen im Burgenland.

Heftige Unwetter zogen am Mittwoch vor allem über den Osten und Süden Österreichs. Starke Regenfälle, heftige Gewitter und sogar Hagel sorgten für einen Dauereinsatz der örtlichen Feuerwehren. So glich das steirische Spielberg einer Winterlandschaft. Straßen & Co. waren voll bedeckt mit Hagelkörnern.

Auch im Burgenland konnte der Boden die Regenmassen nicht mehr fassen - es kam stellenweise zu Überflutungen. Vor allem der Bezirk Jennersdorf war betroffen. In Grieselstein war die Feuerwehr stundenlang im Einsatz und sprach sogar von den "schlimmsten Unwettern seit sehr langer Zeit". Die Abend- und Nachtstunden verbrachten die Florianis mit Keller auspumpen und dem Freischaufeln der Straßen von Wasser und Schlamm.

Zwei Menschen von Blitz getroffen

In St. Andrä im Kärntner Lavanttal wurden zwei Personen gar durch einen Blitzschlag schwer verletzt. Sie mussten noch vor Ort vom Notarzt versorgt werden, ehe sie teils sogar mit dem Rettungshubschrauber, beziehungsweise Krankenwagen in verschiedene Spitäler nach Klagenfurt und Wolfsberg kamen.

 

Jennersdorf Unwetter © Facebook Überflutungen in Jennersdorf.

Glut-Hitze & Gewitter am Donnerstag

Am Donnerstag ziehen von der Früh weg mehr Wolken durch als zuletzt, häufig kann sich aber tagsüber bald wieder die Sonne durchsetzen. Mit zunehmender Einstrahlung wachsen rasch Quellwolken und in der Folge Gewittertürme empor, die vor allem von den Kitzbüheler Alpen ostwärts den Norden und Osten betreffen werden. Einige Gewitterzellen können auch durchaus heftig sein. Deutlich geringere Schauer- und Gewitterneigung gibt es im Süden, hier ist es auch am sonnigsten.

Pfingsten mit 33 Grad

Die 30-Grad-Marke ist landesweit geknackt. Auch über Pfingsten bleibt das heiße Sommerwetter mit sehr hohen Temperaturen. Mit dem ruhigen Wetter ist es aber erst mal vorbei: Wiederholt ziehen Gewitter übers Land. Zum Wochenende hin wird es wieder meist trocken mit 30 Grad Höchsttemperatur am Freitag und Samstag. Am Pfingstsonntag wird es mit bis zu 31 Grad sogar noch wärmer. Am Pfingstmontag soll es dann sogar bis zu 33 Grad heiß werden.

Gelsenplage

Doch nun droht uns eine Invasion wahrer Plagegeister: Das warme Wetter jetzt und der sehr feuchte Mai davor sind ideale Bedingungen für Gelsen, die nun millionenfach aus Überschwemmungsgebieten und Gewässern emporsteigen. Experten warnen bereits vor einer Plage. Auch weil sich fremde, aus Asien importierte Gelsenarten immer weiter verbreiten. Sie vermehren sich leichter und sind zwei Monate länger aktiv als die heimischen Stechmücken.

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Von SW Regen, starker Wind. 8/18°

Einige Nebel- und Hochnebelfelder halten sich zäh, gebietsweise, vor allem im Norden, streifen auch noch ein paar stärkere Wolkenfelder durch. Im Südwesten wird die Staubewölkung von Süden her zunehmend dichter und hier kann es stellenweise auch ein wenig regnen. Ungestört sonnig ist es meist in den föhnigen Gebieten an der Alpennordseite, aber auch sonst wird es im Tagesverlauf freundlicher und teils auch noch sonnig. Im Bergland weht teils föhniger Südwind. Außerdem bläst der Wind aus Südost bis Süd im Nordosten gebietsweise sehr lebhaft. Die Temperaturen erreichen 12 bis 21 Grad, die höchsten Werte gibt es dabei im föhnigen Westen. Heute Nacht: Abends und in der Nacht auf Mittwoch verdichten sich die Wolken von Südwesten her weiter. Dazu regnet es vor allem an der Alpensüdseite von der Silvretta bis Oberkärnten zeitweise. Weiter Richtung Nordosten geht es vielerorts noch gering bewölkt oder sogar wolkenlos durch die Nacht, ehe sich vor allem in den Morgenstunden immer öfter Nebel- und Hochnebelfelder ausbilden. Der Südföhn bläst entlang und nördlich des Alpenhauptkammes teils lebhaft bis stark. Ansonsten weht ein schwacher bis mäßiger, ganz im Osten auch lebhafter Ost- bis Südwind. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, am kältesten wird es voraussichtlich im Mühlviertel.
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