24. April 2019 | 10:24 Uhr

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Wetterphänomen folgt Kaiserwetter

Jetzt wird's rot: Die besten Fotos vom Sahara-Staub

Nach Ostern mit Temperaturen wie auf Mallorca bläst jetzt ­Saharastaub bis zu uns.

So strahlend wolkenlos wie über die Osterfeier­tage zeigt sich der Himmel über Österreich seit Dienstag nicht mehr – und das trotz zeitweiligen Sonnenscheins. Das Blau weicht immer öfter einem Rot, das sich hernach auch als lästige Schicht zum Beispiel auf Autolacken entpuppt. Die Rede ist natürlich vom Saharastaub, der immer wieder seinen Weg auch nach Österreich findet.

Föhnsturm verteilt 
Sand im ganzen Land

Hintergrund: Kilometerhoch aufgewirbelt durch ein kräftiges Tief über Algerien wird der Sand in großen Höhen bis nach Mitteleuropa geblasen und von einem Föhnsturm im ganzen Land verteilt. Nicht nur blassere Himmelsfarben sind die Folge, auch „Blutregen“ ist möglich. Durch die enthaltenen Staubpartikel hinterlässt der Regen mitunter rötliche Spuren. Für den Menschen ist der Wüstenstaub harmlos, und die Böden bekommen wertvollen Nachschub an Mineraldünger.

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Die besten Fotos vom Sahara-Staub

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Im W sonnig, im O überwiegend bewölkt -10/-3

Gebietsweise halten sich noch ein paar harmlose Restwolken, vor allem im Westen und Südwesten dominiert aber ungestörter Sonnenschein. Der Wind bläst im Osten schwach bis mäßig aus Nordwest, sonst weht der Wind insgesamt nur schwach. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen minus 7 und minus 1 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Donnerstag lösen sich die Restwolken im Osten und Südosten rasch auf, bald ziehen aber von Westen her neue Wolken auf und breiten sich aus. Die Bewölkung sorgt von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich auch für einsetzenden Schneefall. Vor allem im Osten und Süden ist es aber für einige Zeit gering bewölkt bis klar. Der Wind weht zunächst nur schwach. Während der Morgenstunden lebt jedoch im westlichen Bergland der Wind deutlich auf. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 18 bis minus 5 Grad.
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