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26. Juni 2019 13:27
Hitze-Welle: Stadt Wien startet 'Sofortmaßnahmen'
© APA/GEORG HOCHMUTH

Plätze & Straßen werden gekühlt

Hitze-Welle: Stadt Wien startet 'Sofortmaßnahmen'

Die Stadt Wien hat am bisher heißesten Tag des Jahres "Sofortmaßnahmen" ergriffen.

Am bisher heißesten Tag des Jahres hat die Stadt Wien "Sofortmaßnahmen" zum Abkühlen ergriffen: Mit Sprühnebelschläuchen und Nebelduschen wurden heiße Plätze spontan abgekühlt, zugleich schickte die MA 48 über 40 Waschautos durch die Stadt und kühlte die Straßen mit Wasser, hieß es in einer Aussendung.
 
"Wir setzen seit Jahren eine Vielzahl von Klimaschutzmaßnahmen und auch von Kühlungsmaßnahmen gegen die bereits spürbaren Auswirkungen der Klimakrise. Zusätzlich ergreifen wir Sofortmaßnahmen an den ganz heißen Tagen mit Wasserschläuchen und Sprühnebel zur Abkühlung", sagte Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). So werden in Phase 1 Sprühnebelduschen und Schläuche am Schwarzenbergplatz, am Praterstern und im Resselpark installiert. Es handelt sich um Prototypen, deren Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten genau analysiert werden, um sie an Tagen über 30 Grad an weiteren Flächen zu installieren.
 
In den Parks laufen die Bewässerungsanlagen der Wiener Stadtgärtner in den Grünflächen auf Hochtouren. Die Sprühnebelduschen der insgesamt 25 EURO-Brunnen von Wiener Wasser werden auf Dauerbetrieb gestellt und kühlen somit permanent. Die 1.000 Trinkbrunnen in der Stadt versorgen die Menschen mit kostenlosem Wasser in der ganzen Stadt, sie sind am Online-Stadtplan der Stadt Wien abzurufen. Im Umkreis von 500 Metern ist in der ganzen Stadt ein Trinkbrunnen verfügbar. "Auch die Wasserspielplätze laden zum Abkühlen, auch die fast 1.000 Parks mit den Hunderttausenden Schatten spendenden Bäumen sind ein guter Ort, um die Hitze zu überstehen. In vielen Parks gibt es zudem Wasserspiele und Fontänen", hieß es in der Aussendung.
 
Darüber hinaus gäbe es 60 Kilometer Gratis-Badezugänge in der Millionenstadt. Auch für Hunde gibt es gekennzeichnete Hundebadeplätze und Trinkschalen an vielen Brunnen in der Stadt. Neben diesen Sofortmaßnahmen setzt die Stadt Wien eine Vielzahl von nachhaltigen Cooling-Maßnahmen. Im Gemeinderat werde etwa "heute das 2,3 Mio. Euro Förderpaket für Begrünungen auf Dächern und Fassaden, für mehr Nebelduschen und Umgestaltung von Hitzeinseln zu 'coolen' Plätzen und weitere Kühlungsmaßnahmen für die Bezirke beschlossen".



 

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Zugstraßen der Zyklonen. Die Zyklonen, die auf Europa treffen, werden meist an der Polarfront über dem Nordatlantik gebildet. Entsprechend dem in unseren Breiten vorherrschenden Westwindband verlaufen deren Zugbahnen in ostnordöstlicher Richtung. Typische Zugbahnen der Tiefdruckgebiete in Europa wurden von W.J. van Bebber (1841-1909) für den Zeitraum 1876-1880 statistisch erfaßt und mit römischen Ziffern I bis V bezeichnet. Für Mitteleuropa spielen dabei die Zugstraßen IVb (entlang der Nord- und Ostseeküste) und besonders die Zugstraße Vb (von der Adria über Ungarn nach Polen verlaufend) eine Rolle. Vb-Zyklonen sind an fast allen Donau- und Oder-Hochwassern beteiligt. Die übrigen Zugbahnen haben sich jedoch als nicht so relevant herausgestellt und haben im praktischen Synoptischen Dienst kaum Bedeutung. Siehe Fünf-B-Zyklone.
 
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