Es gibt neue Nachrichten
24. April 2019 23:52
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Heute bisher heißester Tag des

Bis zu 30 Grad: Sahara-Hitze in Österreich

Run auf Freibäder und Eissalons, aber am Wochenende kommt Temperatursturz.

Mit Temperaturen an die 30 Grad steuert Österreich heute den bisher heißesten Tag des Jahres an. Hotspot der frühen Hitzewelle ist dabei die Bundeshauptstadt Wien, wo bereits die ersten privaten Freibäder geöffnet haben und auch fleißig frequentiert werden. 

Saharawind.

Verantwortlich für den Frühsommer ist eine subtropische Luftströmung aus dem afrikanischen Raum. Diese Winde bringen aber nicht nur heiße Luft, sondern auch röt­lichen Saharasand nach Österreich, was zum Phänomen des „Blutregens“ führt.

Dürreplage

Das heiße, trockene Wetter sorgt aber nicht nur für Freude: Die Landwirtschaft leidet derzeit in vielen Teilen des Landes unter einer extremen Dürre. Besonders betroffen ist hier das Land Salzburg, wo bereits die ersten Verluste zu beklagen sind. Meteorologen befürchten bereits einen Sahara-Sommer mit katastrophalen Auswirkungen, wie massiven Ernteausfällen und Waldbränden.

Kälteeinbruch

Ab Samstag allerdings heißt es erst einmal vom Frühsommer Abschied nehmen. Tief „Theodor“ schaufelt kühle Atlantikluft nach Europa. Die Temperaturen sinken dann auf etwa 10 Grad. Auch mit den ein oder anderen Niederschlägen muss gerechnet werden. Ab Montag bessert sich das Wetter wieder.

 




 

Das aktuelle Wetter

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Österreich-Wetter

Zum Österreich-Wetter »

Wussten Sie schon ...

Hoher Luftdruck ist von großräumig absinkenden Luftpaketen geprägt, was zu Wolkenauflösung und Erwärmung der absinkenden Luftmassen führt. Die Obergrenze der wetteraktiven Schicht liegt bei stabilen Hochdruckgebieten sehr hoch, so daß sich ein unsichtbarer Luftberg innerhalb der wetteraktiven Troposphäre auftürmt und mit entsprechend großem Gewicht auf den darunter befindlichen Regionen lastet. Das Zentrum wird von einer oder mehreren kreisförmigen Isobaren (== Linien gleichen Luftdrucks) in eher weiteren Abständen zueinander umgeben. Das Hoch wird auf der Nordhalbkugel vom Wind in Richtung des Uhrzeigers umströmt (umgekehrt wie beim Tief). Auf der Südhalbkugel ist die Umströmungsrichtung umgekehrt. Tiefer Luftdruck entsteht dagegen - vereinfacht ausgedrückt - durch Aufwärtsbewegungen von Luftmassen entlang der sogenannten Polarfront. Die Obergrenze der wetteraktiven Schicht liegt im Bereich von Tiefs recht niedrig. Man kann sich Tiefdruckgebiete daher auch als ''Täler'' in der wetterrelevanten Schicht der Atmosphäre vorstellen.
 
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum