19. Juni 2022 | 00:00 Uhr

APATHEMENBIULD-WETTER--HITZ.jpg © APA/ROLAND SCHLAGER

Rekord-Hitze

36 Grad: Heute heißester Tag des Jahres

Juni heiß wie nie: Die Sahara schickt uns lang anhaltende extreme Hitze.

Prognose. Am Dienstag beginnt der Sommer offiziell. Die Vorboten zeigen seine Stärke: Heute soll es bis zu 36 Grad heiß werden, so die Meteorologen. Es wird der heißeste Tag des Jahres.

Die Mitarbeiter der Eis­salons haben eine Extra-Schicht eingelegt, ebenso wie Bad-Betreiber. Die Stadt Wien alleine rechnet für das aktuelle Wochenende mit „150.000 Gästen“, so Sprecher Martin Kotinsky. Die Schlangen vor den Kassen werden täglich länger: Die Tage mit mehr als 30 Grad reichen bis zum nächsten Wochenende. Übrigens: Derzeit gelten keine Corona-Regeln in den Bädern.

Einen Ansturm erwarten auch die Hunderten Badeseen. Viele haben bereits eine Wasser-Temperatur von 25 Grad erreicht.

Das gewaltige Tief „Petra“, das derzeit über Deutschland schwebt, bringt uns die sengende Hitze. „Petra“ wirbelt die heiße Sahara-Luft aus Nordafrika über das Mittelmeer bis zu uns. Eine erste Juni-Bilanz der Unwetterzentrale zeigt: Der Juni ist schon jetzt deutlich heißer (+1,3 Grad) als der langjährige Mittelwert.

Minister Rauch: "Hitze ist eine große Bedrohung"

Tipps. Wegen der extremen Prognosen hat das Gesundheitsministerium sein „Hitzetelefon“ in Betrieb genommen. Unter 050-555-555 bekommen Menschen Tipps, wie sie ihren ­Körper vor der Belastung schützen können. „Vor allem für Ältere und Menschen in Großstädten ist es eine große gesundheitliche Bedrohung“, sagt Gesundheitsminister Johannes Rauch.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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