31. Dezember 2022 | 11:50 Uhr

Strandbad der Gemeinde Illmitz, Neusiedlersee, niedriger Pegelstand, Trockenheit, Wassermangel © Franz Neumay - Pressefoto Neumayr

Trockenheit und lange Hitzewellen

2022 war drittwärmstes Jahr der Messgeschichte

Erneut gab es viel zu wenig Niederschlag und zu hohe Temperaturen bei uns.

Österreich. Das Jahr 2022 reiht sich mit seiner Trockenheit und langen Hitzewellen auf Platz drei der wärmsten Jahre der Messgeschichte, nur 2018 und 2014 war es noch heißer. Rund 2,3 Grad war es heuer wärmer als im Schnitt der Jahre 1961 bis 1990.

Auf den Bergen gab es sogar einen Rekord. Noch nie waren die Temperaturen so hoch gestiegen.

Der Hitzerekord des Jahres wurde am 5. August in Seibersdorf registriert: 38,7 Grad. An 41 Tagen hatte es in dieser NÖ-Gemeinde über 30 Grad.

Auch extreme Unwetter erschütterten heuer das Land, die zu 1.500 Feuerwehreinsätze führten und mehrere ­Todesopfer forderten.

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In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Weiterhin herrscht störungsfreies Wetter. Von der Früh weg strahlenden Sonnenschein gibt es den ganzen Tag im Bergland. In den Niederungen, vor allem im Südosten, im Waldviertel und teils auch im Osten liegen aber teils sehr zähe Nebel- und Hochnebelfelder, sonst lichten sich die meisten Nebelfelder vormittags bald und es scheint die Sonne. Der Wind weht schwach, in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland mäßig, teils noch etwas auffrischend aus Südost bis Ost. Frühtemperaturen minus 15 Grad bis minus 3 Grad, in exponierten Lagen und in manchen schneebedeckten Tälern oder Becken auch darunter, Tageshöchsttemperaturen minus 4 bis minus 1 Grad in den Niederungen im Norden, Osten und Süden und plus 2 bis 7 Grad im Bergland, in höheren Lagen sowie im Westen.
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