31. Oktober 2014 | 23:15 Uhr

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Temperatur-Rekord

2014 wird wärmstes Jahr aller Zeiten

Das derzeitige Supperwetter lässt 2014 zum wärmsten Jahr der Geschichte werden.

Auf den verregneten Sommer folgt der goldene Herbst: Der diesjährige Oktober war einer der wärmsten der Messgeschichte (Platz 7 seit dem Jahr 1767). Um 2,2 Grad lag die Temperatur über dem langjährigen Mittel (siehe Grafik unten). Temperatur-Spitzenreiter waren Bregenz und Feldkirch mit fast sommerlichen 28,2 Grad am 9. ­Oktober.

Super-Herbstwetter hält uns weiterhin die Treue
„Das Schönwetter ist derzeit sehr stabil. In Westösterreich gibt es jetzt eine klassische Föhn-Wetterlage und auch im Osten wird es schön und mild“, erklärt wetter.at-Experte Gehard Janser.

Daran ändert sich so schnell nichts, die Aussichten bleiben goldig: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch das Jahresende überdurchschnittlich warm“, prophezeit ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik. Laut Experten dürfte 2014 das wärmste Jahr aller Zeiten werden!

Das mag nach dem feuchten und teils unterdurchschnittlich warmen Sommer wundern, ist aber wahr: Vor allem der Jahresstart war viel zu warm, im Jänner und Februar lag die Durchschnittstemperatur 3,3 Grad über dem Mittel.

Umwelt reagiert auf den Temperatur-Anstieg
Am Ende des Jahres könnte 2014 um 1,2 Grad wärmer sein als der Durchschnitt. Das klingt nach wenig, hat aber große Auswirkungen: „Die Vegetationsperiode wird ausgedehnt: Der Frühling beginnt früher, der Herbst dauert länger“, erklärt Orlik.

Um so viel Grad waren einzelne Monate zu warm
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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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