02. September 2016 | 08:46 Uhr

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Fatale Bilanz

105 Millionen Euro Schäden für Landwirte

Dramatisches Ernte-Jahr für Wein-und Obstbauern in NÖ und im Burgenland.

Nun ist es gewiss: Das Jahr 2016 stellt in der Landwirtschaft einen neuen Schadensrekord auf. Die Verursacher sind, wie berichtet, die Unwetter mit Hagel, Sturm und Sintfluten und der Spätfrost in drei Aprilnächten.

35 Millionen

"In Niederösterreich mussten bisher 35 Millionen Euro für Schäden im Wein- und Obstbau abgedeckt werden", berichtet die österreichische Hagelversicherung auf ÖSTERREICH-Anfrage. Allein 20 Millionen sind auf den Spätfrost zurückzuführen. Besonders betroffen sind beim Weinbau die Wachau, das Krems- und Kamptal, am Wagram, Carnuntum sowie Teile der Thermenregion. Zudem gab es nur die Hälfte an Wachauer Marillen.

70 Millionen

Noch höhere Schäden entstanden im Burgenland: Hier bilanziert die Versicherung 70 Millionen Euro. Betroffen: Südburgenland und die Region Neusiedler See.

Rekord

Der Gesamtschaden in der österreichischen Landwirtschaft kommt auf 270 Millionen Euro, die bis Ende August ausbezahlt wurden. Das sei fast doppelt so viel wie im Rekordjahr 2012.
 

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