16. Dezember 2018 | 16:16 Uhr

schwan.jpg © Christian Hafellner/FF Picheldorf

Drama in Bruck

- 10 Grad: Mega-Kälte lässt Schwan in See einfrieren

Kältewelle sorgt für dramatische Rettungsaktion in der Steiermark.

Seit Tagen hat die Kälte Österreich fest im Griff. In den bitterkalten Nächten fiel die Temperatur mancherorts auf bis zu - 20 Grad wie in Arlberg, oder - 19 Grad in Tannheim. In der Nacht auf Sonntag war es in der Gemeinde Bruck so kalt, dass sogar ein Schwan im örtlichen See festfror. Die Feuerwehr konnte ihn schließlich vor dem Erfrieren retten.

Um den Schwan, der im See schwomm, bildete sich in der Nacht eine Eisschicht. Spaziergänger sahen das Tier im Silbersee in Picheldorf. Sie alarmierten die Feuerwehr, da der Schwan weit weg vom Ufer war. "Wir alarmierten deshalb die Freiwillige Feuerwehr Bruck, die uns mit dem Wasserdienstfahrzeug und Tauchern zu Hilfe kam", erläutert HBI Wolfgang Trobos, Kommandant der FF Picheldorf gegenüber "Kleine Zeitung". 

Die Floriani warfen Seile und Stöcke in die Nähe des Schwanes. Dadurch lockerten sie das Eis. Der Schwan befreite sich schließlich selbst und die Taucher mussten nicht mehr ins eisige Wasser. 

Glatteis am Montag

Von Vorarlberg bis ins Südburgenland fällt am Montag immer wieder Regen, der auch zu Glatteis führen kann. Im kälteren Osten und den südlichen Landesteilen kann es auch schneien. Die Schneefallgrenze liegt im Westen um 1.000 Meter, im Osten um 200 Meter. Der Wind weht nur schwach. Frühtemperaturen liegen von Vorarlberg bis Salzburg bei zwei bis null Grad, im Osten und Süden zwischen minus fünf und minus drei Grad, die Tageshöchsttemperatur von West nach Ost bei sechs bis null Grad.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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