18. Dezember 2012 | 08:35 Uhr

vulkan_Epa.jpg © EPA

Ecuador und Indonesien

Zwei Vulkane spucken Asche

Kilometerhohe Aschewolken zu sehen. Zweithöchste Alarmstufe in Ecuador.

Der Ausbruch zweier Vulkane hält die Menschen in verschiedenen Erdteilen in Atem: In Ecuador spuckte der rund 5.000 Meter hohe Tungurahua tonnenweise Asche sowie glühende Gesteinsbrocken, teilte der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes am Sonntagabend (Ortszeit) mit. In Indonesien brach zur selben Zeit der Vulkan Lokon aus. Über dem knapp 1.600 Meter hohen Berg auf der Insel Sulawesi sei eine drei Kilometer hohe Asche- und Rauchwolke zu sehen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Antara.

Alarm!

In Ecuador riefen die Behörden die zweithöchste Alarmstufe aus. Einwohner umliegender Ortschaften seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es in Medienberichten. Zudem wurden Atemschutzmasken sowie Erste-Hilfe-Pakete verteilt. Über dem Kegel des Tungurahua bildete sich nach Angaben des Geophysikalischen Institutes eine rund sieben Kilometer hohe Rauchwolke. Außerdem seien vereinzelt Explosionen zu hören, die den Boden erschütterten.

Der Tungurahua liegt in den ecuadorianischen Anden rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet der Name "Feuerkehle". Der Vulkan ist nach mehr als einem Jahrhundert Ruhe seit 1999 wieder aktiv. 2006 starben bei größeren Ausbrüchen mehrere Menschen.

Erhöhte Aktivität
Der Lokon in Indonesien ist seit Juli in erhöhter Aktivität. In der näheren Umgebung des Berges leben etwa 30.000 Menschen. In dem Inselstaat gibt es 128 aktive Vulkane, von denen 65 als gefährlich gelten. Vor zwei Jahren starben mehr als 300 Menschen, als auf der Insel Java der Vulkan Merapi ausbrach.
 

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Im S abklingende Schauer, zunehmend sonnig. 2/12°

Zur Wochenmitte können Störungsreste vor allem im Süden noch einige dichtere Wolkenfelder und letzte Schauer bringen, die bis Mittag aber abklingen. Allgemein setzt sich aber schon am Vormittag in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Der Nachmittag gestaltet sich dann im ganzen Land freundlich. Den meisten Sonnenschein gibt es ganz im Osten und Westen. Der Wind weht erst schwach bis mäßig, am Nachmittag oft auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 16 Grad, mit den höchsten Werten im Nordosten. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag gestaltet sich im ganzen Land leicht bewölkt bis wolkenlos und trocken. Lediglich gegen Ende der Nacht bildet sich in lokalen Becken und Tälern das eine oder andere Nebelfeld. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend östlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 5 bis plus 4 Grad.
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