24. Jänner 2011 | 17:26 Uhr

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Nach Mini-Frühling

Winter hat Wien voll im Griff


Über 1.300 Straßenreiniger und Räumfahrzeuge waren im Einsatz.

Nach frühlingshaften Temperaturen hat nun der Winter in Wien wieder Einzug gehalten: Nach Schneefällen in der vergangenen Nacht befinde sich am Montagvormittag der Winterdienst der Magistratsabteilung 48 im Volleinsatz, berichtete Umweltstadträtin Ulli Sima (S) in einer Aussendung. Derzeit seien 1.300 Straßenreiniger, 115 kleine und 79 große Räumfahrzeuge sowie 131 Privatfuhrwerke in der Bundeshauptstadt unterwegs. Die Wiener Linien meldeten schneebedingte Verzögerungen in der Früh.

Probleme im Morgenverkehr
Im Öffi-Morgenverkehr sei es zu "kurzen Problemen" gekommen: Auf der Strecke der Straßenbahnlinie 67 kam es zu Behinderungen wegen eingefrorener Weichen, berichtete eine Sprecherin der Wiener Linien. Überdies gab es "kurze schneebedingte Verzögerungen" auf der Autobuslinie 38A. Derzeit herrsche im Öffi-Verkehr Normalbetrieb. Auf den Straßen kam es laut ÖAMTC bisher zu keinen "gröberen Problemen". Am Vormittag hatte sich die weiße Pracht auf den Fahrbahnen und Gehsteigen bereits weitgehend in Matsch verwandelt.

   Die MA 48 ist für die Räumung auf dem 2.800 Kilometer langen Wiener Straßennetz zuständig. Ausgenommen davon sind Stadt-Autobahnen, wie etwa die Südosttangente, wofür die Autobahnmeistereien verantwortlich sind, sowie Privatstraßen. Zusätzlich gilt es 26.000 Fußgängerübergänge vom Schnee zu befreien. Im Haltestellenbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln sind die jeweiligen Betreiber und die Anrainer zuständig. Für Gehsteige sind die jeweiligen Liegenschaftseigentümer verantwortlich, sie haben entweder selbst oder über beauftragte Firmen für die Räumung und Streuung zu sorgen.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Süden und Osten Österreichs liegen am Dienstag in den Niederungen Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben oft auch am Nachmittag gering. Weiter im Westen und Norden überwiegt hingegen meist sonniges Wetter. Letzte Nebel lichten sich hier meist rasch. Von Westen tauchen jedoch bereits am Morgen erste dichtere Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach weiter in Richtung Osten ausbreiten und den Sonnenschein immer öfters trüben. Bis zum Abend kann es in Tirol und Vorarlberg außerdem mitunter leicht regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Minus 6 bis plus 4 Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 3 bis 11 Grad erreicht, am wärmsten mit Nordföhn zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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