25. März 2014 | 05:27 Uhr

oso_erdrutsch.jpg © EPA

USA

Mehr als 170 Vermisste nach Erdrutsch

Nach dem schweren Erdrutsch gibt es keine Hoffnung auf Überlebende.

Zwei Tage nach einem schweren Erdrutsch im US-Staat Washington ist die Zahl der Toten auf 14 angestiegen. Zudem seien im Laufe des Tages noch mehr Namensmeldungen über mögliche Vermisste eingegangen. Die Zahl sei von 108 Meldungen auf 176 angewachsen, sagte John Pennington vom Notfallmanagement. Diese Angabe sei aber vage und entspreche am Ende nicht der Zahl der Toten oder Vermissten.

Diashow: Bilder des gewaltigen Erdrutsches

r-hoffen.jpg
Jetzt heißt es Hoffen.
haufen.jpg
Ein gewaltiges Trümmerfeld.
sperre.jpg
Straßensperren rund ums Katastrophengebiet.
suche.jpg
Einsatzkräfte vor Ort.
strasse.jpg
Der Highway ist unpassierbar.
kleidung.jpg
Um Kleiderspenden wird gebeten.
r-trost.jpg
Betroffene brauchen jetzt Trost.
afp-info.jpg
Behörden informieren.
wasser.jpg
Die Katastrophe aus der Luft gesehen.
r-suche.jpg
Suche nach Vermissten.
r-wassermassen.jpg
Wassermassen über weiten Teilen der Region.
r-flut.jpg
Die Flut in den Straßen.
r-fluthighway.jpg
Der Highway ist überflutet.
r-highway530blockiert.jpg
Der Highway 530 ist blockiert.
r-einsatzkrafte.jpg
Einsatzkräfte vor Ort.
r-zerstorung.jpg
Das Ausmaß der Zerstörung zeigt sich.
afp-angehorige.jpg
Information für Angehörige.
r-beten.jpg
Aufruf zum Beten.
afp-hoffen.jpg
Kristian und sein Sohn haben überlebt.
afp-interview.jpg
Statement zur Ausmaß der Katastrophe.
afp-notschlafstelle.jpg
Rot-Kreuz-Notschlafstellen wurden eingerichtet.
afp-schlammlawine.jpg
Eine Schlammlawine ergoss über sich über die Siedlungen.
afp-bangeswarte.jpg
Banges Warten der Angehörigen.
opfer.jpg
Beten für die Opfer.
afp-halbmast.jpg
Die Fahne weht auf Halbmast.
luft2.jpg
Die Katastrophe aus der Luft gesehen.
haufen.jpg
Trümmer so weit das Auge reicht.
baum.jpg
Der Erdrutsch riss alles mit.
luft.jpg
Die Katastrophe aus der Luft gesehen.
trauer.jpg
Trauer um die Opfer.

Bei dem Erdrutsch in der kleinen Gemeinde Oso, rund 100 Kilometer nördlich von Seattle, waren am Samstag mindestens 30 Häuser zerstört worden. Schwere Regenfälle hatten die gewaltige Schlammlawine ausgelöst. Mit Spürhunden, Hubschraubern und elektronischen Geräten wurde am Montag die Suche nach Vermissten fortgesetzt.

Der Verbleib Dutzender Menschen war zunächst ungeklärt. Pennigton dämpfte am Montagabend die Hoffnungen, noch Überlebende in den Schutt- und Schlammmassen zu finden. Dies würde nun in eine Bergungsaktion übergehen, sagte der Beamte.

Die Einsatzteams müssten "enorme Herausforderungen" bewältigen, sagte Feuerwehrchef Travis Hots. Die Helfer kämen bei den Sucharbeiten in dem zähen Schlamm mit Geröll und Trümmern nur langsam voran. Teilweise hätte sich der Schlamm wie Zement verfestigt, an anderen Stellen sei er wie Treibsand.

Die Schlammlawine sei mehr als 450 Meter lang, sagte der Geologe Dave Norman. Das Geröll- und Schlammfeld ist stellenweise bis zu zehn Meter tief. Dies sei einer der größten Erdrutsche, den er je gesehen habe, gab der Wissenschafter an. Die Verwüstung bedeckt eine Fläche von mehr als 360 Fußballfeldern. Auch ein breiter Abschnitt einer Bundesstraße wurde unter der Schlammlawine begraben.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Vor allem im Bergland gewittrige Schauer, 8/24°

Insgesamt gibt es viel Sonnenschein, dazu zeigen sich lockere Quellwolken, im Bergland fallen sie auch etwas mächtiger aus. Hier kann es am Nachmittag auch vereinzelte Regenschauer geben. Gewitter bleiben aber die Ausnahme. Späte fallen die Quellwolken im Flachland oft schon wieder zusammen, ein paar Restwolken halten sich aber. Der Wind kommt überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag ist es in ganz Österreich aufgelockert und letzte Schauer klingen ab. Lediglich von Salzburg bis in die Obersteiermark halten sich Restwolken zum Teil zäh. Der Wind weht meist nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen 4 und 11 Grad.
mehr Österreich-Wetter