19. Jänner 2012 | 09:57 Uhr

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Sturm-Warnung

Unwetter-Alarm in Österreich

Orkanartige Böen fegen derzeit über weite Teile des Landes. Hier die Prognose.

Nach Schnee nun die nächste Unwetterwarnung: Im nördlichen Alpenvorland, im Donauraum und am Alpenostrand bläst auflebender, zum Teil sogar stürmischer Westwind. Im Wiener Wald werden zur Zeit Orkan-Spitzengeschwindigkeiten von 120 km/h gemessen. In Wien peitscht der Sturm den Regen mit 70 km/h durch die Stadt. Für fast ganz Österreich gibt es eine Unwetter-Warnung.

Die aktuelle Windkarte für Österreich:

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Das Wetter bleibt am Wochenende feucht und wechselhaft, prognostizierten am Donnerstag die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien. Die Details für die kommenden Tage:

Freitag
Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis ins Mariazellerland ist der Himmel am Freitag wolkenverhangen und es schneit anhaltend und teils intensiv. Sonst wechseln sonnige Abschnitte mit zahlreichen dichten Wolken, die bis zum Abend auch Regen- oder Schneeregenschauer bringen. Vor allem im östlichen Flachland können auch kurze Graupelschauer durchziehen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht lebhaft bis kräftig. Die Frühtemperaturen lieben bei minus frei bis plus sechs Grad, die Tagesmaxima bereits am Vormittag zwischen zwei und acht Grad, im Laufe des Nachmittags wird es deutlich kälter.

Samstag
Auch am Samstag dominieren oft dichte Wolken. Verbreitet muss außerdem mit Regen- oder Schneeregenschauern gerechnet werden. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Nordstau der Alpen. Hier schneit es anhaltend und kräftig. Wetterbegünstigt ist insgesamt der Süden. Hier zeigt sich die Sonne öfters und länger. Der Wind kommt überwiegend aus West und weht mäßig bis lebhaft. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus sechs Grad (inneralpin und im Süden) und bis zu plus drei Grad (im östlichen Flachland). Die Temperaturmaxima erreicht null bis sieben Grad.

 Sonntag
An der Alpensüdseite ziehen am Sonntag zwar einige Wolkenfelder durch, zwischendurch scheint aber auch die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Im übrigen Österreich halten sich wesentlich dichtere Wolken, häufig regnet und schneit es mit Schwerpunkt in den Nordalpen. Die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen 800 und 1.400 Metern Seehöhe, am weitesten herab schneit es dabei in den ober- und niederösterreichischen Kalkalpen. Am Nachmittag sind zeigt sich auch im Flachland mitunter die Sonne. Dazu bläst vor allem in der Nordhälfte Österreichs oft lebhafter bis starker Wind aus West bis Nordwest mit Frühtemperaturen meist um zwei bis sieben Grad. Nur inneralpin und im Süden wird es stellenweise leicht frostig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei vier bis elf Grad.

 Montag

Am Montag strömt dann etwas kältere Luft ein, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1.000 bis 600 Meter Seehöhe. Gleichzeitig nimmt die Niederschlagshäufigkeit jedoch allmählich ab, anhaltend bis zum Nachmittag kann es in einigen Nordstaulagen etwas schneien oder regnen. Im Flachland und im Süden bleibt es tagsüber eher trocken, mitunter zeigt sich die Sonne. Dazu bläst vor allem im Donauraum und auf den Bergen wiederholt stürmischer West- bis Nordwestwind.

Diashow: Schneedecke überzieht Wien

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Schon in den frühen Morgenstunden blieb der Schnee liegen.
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Jetzt ist ganz Wien von einer leichten Schneedecke überzogen.
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Und es schneit den ganzen Tag weiter.
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Blick auf das Burgtheater.
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Auch das Johann Strauss Denkmal im Wiener Stadtpark ist von einer leichten Schneedecke überzogen.
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Blick in den Rathauspark.
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Schnee in Wien


Seite 2: Der LIVE-TICKER zum Nachlesen:

 

13:31 Uhr: Schnee-Warnung für Freitag. Im Westen sind bis zu 70 cm Neuschnee möglich. Alle Details finden Sie hier: (Klicken Sie auf die Karte, um die animierte Version zu laden).

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12:13 Uhr: Die weiteren Aussichten: Am Wochenende wird es in Österreich relativ mild. Das Wetter bleibt aber feucht und wechselhaft. Der Wind kommt aus Weesten bis Nordwesten und weht lebhaft bis kräftig.  Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis ins Mariazellerland ist der Himmel am Freitag wolkenverhangen und es schneit anhaltend und teils intensiv. Die Frühtemperaturen lieben bei minus frei bis plus sechs Grad, die Tagesmaxima bereits am Vormittag zwischen zwei und acht Grad, im Laufe des Nachmittags wird es deutlich kälter. Samstag: Da dominieren dichte Wolken; teils regnet es, teils schneit es. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus sechs Grad (inneralpin und im Süden) und bis zu plus drei Grad (im östlichen Flachland). Die Temperaturmaxima erreicht null bis sieben Grad. Sonntag: Da bleibt es weitgehend trocken. Tageshöchstwerte erreichen 11 Grad. Ab Montag dann wird es wieder deutlich kälter. Alle Details zum Wetter finden Sie hier >>
 

11:48 Uhr: Die Prognose für das Kitz-Wochenende finden Sie hier >>

11:01 Uhr: Die aktuelle Wind-Karte für Österreich (Klicken Sie auf das Bild um zur animierten Version zu gelangen).

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10:10 Uhr: Kitz-Training abgesagt
Wegen der für heute zu erwarteten warmen Temperaturen entschied die Jury, auf den angesetzten Zeitlauf zu verzichten. "Wir müssen die Piste für das Rennen schützen", so FIS-Renndirektor Günter Hujara. Alle Infos dazu hier >>
 

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09:13 Uhr: Glatteis in Oberösterreich
Glatteis und winterliche Fahrverhältnisse haben Donnerstag früh in Oberösterreich für zahlreiche Unfälle gesorgt. In Alkoven (Bezirk Eferding) verlor ein Lenker kurz vor 5.30 Uhr die Herrschaft über seinen Lkw, das Schwerfahrzeug krachte gegen die Mauer eines Supermarktes. In Schenkenfelden (Bezirk Urfahr-Umgebung) kollidierten ein Pkw und ein Schneepflug. Der Autofahrer wurde eingeklemmt und musste befreit werden.

08:34 Uhr: Schneekettenpflicht für LKW
Im gesamten Mühl- und Innviertel sowie in den Bezirken Grieskirchen, Eferding und Wels mit Schnee- und Eismatsch bzw. mit Schneefahrbahn zu rechnen ist. Auf der Landshaager Straße (L1507) bestand Kettenpflicht für Lkw über 7,5 Tonnen. Am Hengst- und am Pyhrnpass waren Schneeverwehungen zu erwarten.

07:58 Uhr: Lawinengefahr
Die Lawinengefahr wurde vom Landeswarndienst Oberösterreich noch als mäßig eingestuft. Sie werde aber im Lauf des Tages erheblich, hieß es. Durch Neuschnee und starken bis stürmischen Wind bilden sich frische Triebschneeablagerungen. Das Auslösen von Schneebrettlawinen sei bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich, so die Experten. Durch Regen bis in die mittleren Lagen steige die Gefahr von Feucht- und Nassschneelawinen.