11. September 2025 | 09:50 Uhr

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Regenmassen

Strände geflutet: Unwetter-Walze überrollt beliebte Urlaubsorte

Starkregen sorgt in Italien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina für Überschwemmungen und Schäden.

Am Mittwoch zog eine massive Gewitterfront über Teile Italiens und Kroatiens (Adria-Küste). Besonders stark betroffen waren die Region Venetien (Norditalien) sowie die Halbinsel Istrien (Kroatien).

 

In und um die Hafenstadt Rijeka (Kroatien) fielen innerhalb von nur sechs Stunden zwischen 150 und 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Ganze Straßenzüge verwandelten sich in reißende Bäche, zahlreiche Häuser und Geschäftslokale standen unter Wasser.

Sturmschäden in Bosnien-Herzegowina

Weiter südlich, in der Stadt Mostar (Bosnien-Herzegowina), richtete ein heftiges Gewitter ebenfalls Schaden an. Böiger Wind riss Bäume um, die teilweise auf geparkte Autos stürzten. Auch bekannte Urlaubsorte an der italienischen Adriaküste blieben nicht verschont. In Bibione (Norditalien, rund 90 Kilometer nordöstlich von Venedig) fielen rund 100 Liter Regen pro Quadratmeter.  

 

Die Wassermassen überfluteten Straßen und legten weite Teile der Strände lahm. Im benachbarten Lignano (Italien) musste ein Campingplatz geräumt werden. Mehr als 2000 Urlauber wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

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Bewölkt, etwas Regen, im S teils sonnig, 2/15°

Der Süden und Südosten bieten trockenes und zumindest zeitweise sonniges Wetter. Sonst überquert eine Warmfront das Land und bringt teils dichte Wolkenfelder und alpennordseitig zeitweise auch leichten Regen mit sich. Am häufigsten regnet es vom Tiroler Unterland bis ins Mariazellerland sowie nördlich davon. Die Schneefallgrenze steigt auf bis zu 2200m Seehöhe an. In Vorarlberg und dem Tiroler Oberland kommt im Laufe des Nachmittags die Sonne durch und auch im Nordosten lockert es am späteren Nachmittag auf. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und im Osten mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen teils kräftig, aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Regenschauer im Nordstau mehr und mehr ab und die Wolken lockern immer mehr auf. Die zweite Nachthälfte verläuft schon im ganzen Land trocken und gering bewölkt, oft sogar sternenklar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 0 bis 8 Grad.
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