09. September 2025 | 10:00 Uhr

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Unwetter-Chaos

Sintflut-Regen trifft Deutschland mit voller Wucht

Starker Regen hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen (Deutschland) in der Nacht und am frühen Morgen für zahlreiche Einsätze gesorgt. 

Feuerwehr, Polizei und das Technische Hilfswerk waren ununterbrochen im Einsatz. Besonders betroffen waren Mönchengladbach, Bedburg und die Umgebung.

Sintflutartiger Regen sorgt für Chaos

In Mönchengladbach rückten Einsatzkräfte bis zum frühen Morgen mehr als 70 Mal aus. Keller und Wohnungen standen unter Wasser, ganze Straßenzüge waren überflutet. Eine Familie musste aus einer vollgelaufenen Wohnung gerettet werden, außerdem befreite die Feuerwehr mehrere Autofahrer aus ihren Fahrzeugen.

 

 

 

Rund 300 weitere Notrufe konnten am Morgen zunächst noch nicht bearbeitet werden. Wegen der anhaltenden Regenfälle durften Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Diese Regelung teilte die Stadtverwaltung mit.

 

Auch in Bedburg im Rhein-Erft-Kreis waren Polizei, Feuerwehr und THW im Dauereinsatz. Keller liefen voll, Straßen standen unter Wasser. Verletzte gab es nach bisherigem Stand nicht. Dennoch mussten Menschen ihre Wohnungen verlassen. An über 100 Orten pumpte die Feuerwehr Keller leer und versuchte mit Sandsäcken, Häuser zu schützen.

Offizielle Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst sprach eine amtliche Warnung vor extremen Regenfällen aus. Innerhalb von sechs Stunden wurden zwischen 50 und 80 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. In Gebieten mit Stauungen konnten es sogar bis zu 90 Liter werden.

Probleme im Straßenverkehr

Auch der Verkehr war stark beeinträchtigt. Auf der A4 bei Frechen kippte ein Lastwagen um – vermutlich durch Aquaplaning. Es bildeten sich lange Staus, Autofahrer mussten mit Wartezeiten von rund einer Stunde rechnen. In Düsseldorf lief auf der A46 ein Tunnel voll Wasser.

Höchste Warnstufe an der Erft

Die Erft, ein Fluss in Nordrhein-Westfalen (Deutschland), erreichte am Pegel Neubrück bei Grevenbroich die höchste von drei Warnstufen. Auch an der Wurm, einem Nebenfluss der Rur in Herzogenrath, stiegen die Pegelstände deutlich an.

Die Wetterlage sollte laut Vorhersagen bis zum Vormittag anhalten. Ab Mittag werden die Regenfälle nach Nordosten abziehen. Am Nachmittag und Abend kann es in Teilen von Nordrhein-Westfalen noch einmal lokal kräftig regnen.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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