14. Dezember 2010 | 22:14 Uhr

Schnee Winter Wetter Christbaum © APA

Detailgenaue Wetterprognose

Schneefall: Zittern um die weiße Weihnacht

Wird es zu Weihnachten weiß? So wahrscheinlich ist es, dass es am Heiligen Abend schneit.

Dicke Flocken fallen vom Himmel, ein Schneemann steht im Garten und der Christbaum versinkt in weißer Pracht – für Millionen Österreicher gehört Schnee zu Weihnachten wie die Geschenke unter den Christbaum. Doch: In diesem Jahr könnten einige enttäuscht werden. Denn ob Petrus es während der Feiertage tatsächlich schneien lässt, ist derzeit noch mehr als ungewiss. Die Details:

Stabile Wetterlage
Seit einer Woche schon liegt ein riesiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa und drängt jeden Kaltlufteinbruch knallhart zurück. Während sogar in Israel und Saudi-Arabien Schnee fiel, blieb es dank „Varnia“ bei uns sogar verhältnismäßig mild. „Eine solche Wetterlage ist sehr stabil. Niemand weiß genau, wann sie sich auflösen wird“, erklärt Stefan Kiesenhofer, Wetter-Experte bei der Zamg, im Gespräch mit ÖSTERREICH. Allerdings: Im Rücken von „Varnia“ macht sich schon Tief „Zaki“ bereit.

Schnee im Westen
Schon am nächsten Freitag erwarten die Meteorologen so zumindest im Westen schon wieder Neuschnee. Und gewinnt „Zaki“ noch an Kraft, könnte es rasch überall im ganzen Land weiß werden.

Deutsche Wetter-Experten rechnen derzeit noch immer für Klagenfurt mit einer 40-prozentigen Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten, in Eisenstadt soll es zu 30 Prozent schneien, in Wien, Salzburg, Bregenz, Innsbruck und Linz zumindest noch zu 20 Prozent.

Auch der Blick in die Statistik zeigt: In den letzten 22 Jahren gab es am 24. Dezember sowohl in Klagenfurt als auch in Innsbruck jedes zweite Jahr eine geschlossene Schneedecke.

Also: Nachdem es im Vorjahr am Heiligen Abend in Brand in Vorarlberg mit 17,7 Grad so frühlingshaft warm war wie noch nie, stehen also zumindest die Zeichen für weiße Weihnachten heuer gar nicht so schlecht. Statistisch gesehen.

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Bewölkt und regnerisch. 4/12°

Von ein paar Auflockerungen im Süden abgesehen ist es meist dicht bewölkt und von Westen her gibt es zeitweise Niederschläge. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 1200 und 2000m, im Norden und Osten kann es vorübergehend fast bis in tiefe Lagen Schneefall oder Schneeregen geben. Am Nachmittag liegt die Schneefallgrenze hier meist zwischen 500 und 1200m Seehöhe. Der Wind weht im Osten und Süden nur schwach, sonst mäßig aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen im Norden, Osten und Südosten nur 3 bis 9 Grad, sonst 10 bis 18 Grad, mit den höchsten Temperaturen in Osttirol. Heute Nacht: Entlang der Alpennordseite überwiegen häufig noch dichte Wolken und Restniederschläge klingen, abgesehen vom inneralpinen Bereich meist in der ersten Nachthälfte, ab. Später lockert es vor allem im Osten und ganz im Westen bis zum Morgen nach und nach auf, im inneralpinen Bereich bleibt es hingegen meist dicht bewölkt. Es weht schwacher Wind aus West bis Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 7 Grad, mit den niedrigsten Werten im Norden vom Mühl- bis ins Weinviertel und mit den höchsten Temperaturen in Vorarlberg.
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