15. Jänner 2013 | 08:53 Uhr

schnee_tokio_epa.jpg © EPA

Wintereinbruch

Schneefall legte Tokio lahm

Erster Schneefall des Winters brachte Leben in Tokio zum Erliegen.

Der erste Schnee dieses Winters hat am Montag Tokio zum Stillstand gebracht. Eine durchgängige weiße Schicht bedeckte die Straßen der japanischen Hauptstadt, der Verkehr kam de facto zum Erliegen. Unter anderem wurden mehrere Autobahnen in der Millionen-Metropole gesperrt. An den Flughäfen wurden hunderte Verbindungen gestrichen, auch der Bahnverkehr war teilweise gestört.

Durch den Schnee wurden auch die traditionellen "Erwachsenen-Feiern" behindert, mit denen 20-Jährige offiziell das Erreichen der Volljährigkeit begehen. "Der Schnee ist total ärgerlich, ich hatte auf schönes Wetter gehofft", sagte im Fernsehen ein 20-jährige Frau. Sie war im Kimono auf dem Weg zur Stadthalle und versuchte, sich und ihre Kleidung mit einem Regenschirm vor dem Schnee zu schützen. Andere junge Frauen balancierten ebenfalls in farbenfrohen Kimonos kichernd durch die weiße Pracht.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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