06. August 2025 | 09:50 Uhr

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Höhepunkt im August

Perseiden über Österreich: DANN sind die Chancen einer Sichtung am besten

Jedes Jahr im Sommer gibt es am Nachthimmel etwas zu sehen, das viele Menschen begeistert: Die Perseiden. 

Auch wenn die Bedingungen 2025 nicht ideal sind, kann man sie in Österreich beobachten – mit etwas Vorbereitung und zur richtigen Zeit sogar recht gut. Was man wissen muss, steht hier.

Das sind die Perseiden

Zwischen Mitte Juli und Ende August trifft die Erde auf winzige Teilchen, die der Komet 109P/Swift-Tuttle im Weltall zurückgelassen hat. Wenn diese Teilchen in unsere Atmosphäre eindringen, verglühen sie – das sehen wir als Sternschnuppen.

 

 

 

Die Teilchen bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit. Besonders auffällig sind die helleren Exemplare, manche davon erreichen die Helligkeit von sehr auffälligen Sternen am Sommerhimmel wie zum Beispiel Wega. Weil die Meteore aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen, nennt man den Schauer "Perseiden".

Dann ist die beste Zeit zur Beobachtung

Die Perseiden sind etwa vom 17. Juli bis 24. August aktiv. Die meisten Sternschnuppen sieht man jedoch rund um den 12. und 13. August. 2025 ist der Höhepunkt nicht besonders günstig: Drei Tage nach Vollmond und ein Maximum, das voraussichtlich in den frühen Abendstunden auftritt, machen es schwer, die volle Aktivität zu erleben. Trotzdem: In den Tagen vor dem Maximum – also in der letzten Juliwoche und den ersten Augusttagen – lassen sich einzelne Perseiden, teils sogar besonders helle, gut sehen.

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Die Perseiden sind ein jährlicher Meteorschauer, der im August seinen Höhepunkt erreicht und zahlreiche helle Sternschnuppen am Nachthimmel hinterlässt. 

Am besten beobachtet man den Himmel zwischen 22 Uhr und 4 Uhr früh. Dann ist es am dunkelsten, und der sogenannte „Radiant“ liegt hoch genug über dem Horizont. Der Radiant ist der scheinbare Ursprung der Sternschnuppen im Sternbild Perseus, das in Richtung Nordosten liegt.

Wo man sie in Österreich gut sehen kann

In Wien bietet sich die Urania Sternwarte als Beobachtungsort an – dort gibt es oft spezielle Veranstaltungen. Besser sieht man aber fernab der Stadt. Wer sich aufs Land oder in höher gelegene Regionen begibt – etwa ins Waldviertel, die Obersteiermark oder ins Mühlviertel –, findet meist weniger Lichtverschmutzung und dadurch bessere Sichtbedingungen. Wichtig ist ein freier Blick nach Nordosten, ohne hohe Häuser, Wälder oder Berge im Weg.

Das benötigt man

Zur Beobachtung reicht das freie Auge – Ferngläser oder Teleskope sind nicht nötig. Wer es bequem haben will, bringt eine Liege oder Decke, warme Kleidung und eventuell etwas zu trinken mit. Auch im August können die Nächte kühl werden. Oft liest man, dass man dutzende Meteore pro Stunde sehen kann. Das stimmt nur unter idealen Bedingungen: wenn der Himmel komplett dunkel ist, kein Mond scheint und der Radiant genau über einem steht. In der Praxis sind die Zahlen meist deutlich niedriger.

Drei Faktoren bestimmen, wie viele Meteore man wirklich sieht:

  • Höhe des Radianten über dem Horizont – je höher, desto mehr sieht man.
  • Lichtverhältnisse – je dunkler, desto besser. In Städten sieht man deutlich weniger.
  • Mondlicht – Vollmond oder fast-Vollmond wie 2025 stört stark.

Trotzdem lohnt es sich oft: Einzelne Perseiden sind sehr hell und gut sichtbar, auch wenn der Himmel nicht perfekt dunkel ist. Wer genau zählen will, kann Helligkeit und Anzahl der Meteore in einem bestimmten Himmelsabschnitt dokumentieren – das ist für die Forschung interessant. Die meisten genießen aber einfach das Schauspiel. Und ja, das mit dem Wunsch bei jeder Sternschnuppe ist nicht nachweisbar. Aber es schadet ja nicht, es zu versuchen – vorausgesetzt, man verrät ihn nicht.

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