07. Februar 2024 | 15:00 Uhr

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Klimakrise

Neue "Kategorie 6" für Mega-Hurrikane

Erschreckende Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie enthüllen, dass die Zunahme von Hurrikanen durch die Klimakrise so dramatisch ist, dass eine neue Kategorie, "Kategorie 6", notwendig sein könnte. Die Auswirkungen könnten weitreichender sein als bisher angenommen. 

Infolge der Klimakrise nehmen Hurrikane weltweit in ihrer Stärke zu, so eine kürzlich veröffentlichte Studie. 

Erweiterung der Klassifizierung aufgrund dramatischer Intensivierung

Die Forschung legt nahe, dass die bestehende Saffir-Simpson-Hurrikanskala möglicherweise nicht mehr ausreicht und eine neue Kategorie, "Kategorie 6", erforderlich ist, um die extremen Mega-Hurrikane zu erfassen. Dieser Bericht wirft einen alarmierenden Blick auf die potenziellen Gefahren, die durch die verstärkten Sturmaktivitäten infolge des Klimawandels entstehen könnten.

Die Dringlichkeit der neuen Klassifizierung

Die Forscher schlagen vor, dass im vergangenen Jahrzehnt bereits fünf Stürme die Kategorie 6 erreicht hätten, mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 310 km/h oder mehr. Die steigende Wahrscheinlichkeit solcher Mega-Hurrikane wird auf die globale Erwärmung zurückgeführt, insbesondere auf die Erwärmung der Ozeane und der Atmosphäre.

Vorschlag für eine erweiterte Skala

Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie schlägt vor, die bestehende Saffir-Simpson-Hurrikanskala zu erweitern, die bisher Hurrikane in fünf Kategorien unterteilt. Eine neue Kategorie 6 würde Ereignisse mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 120 km/h oder mehr erfassen und damit eine genauere Bewertung der potenziellen Gefahren ermöglichen.

Beispiele für extreme Mega-Hurrikane

Während Kategorie-5-Stürme bereits erhebliche Schäden verursacht haben, argumentiert die Studie, dass es eine Klasse von noch extremeren Stürmen gibt. Beispiele wie der Taifun Haiyan und der Hurrikan Patricia verdeutlichen die Notwendigkeit einer Kategorie 6 für die Erfassung von Hurrikanen mit noch nie dagewesener Intensität.

Herausforderungen der aktuellen Skala

Die Studie betont die Unvollkommenheit der bestehenden Saffir-Simpson-Skala und hebt hervor, dass diese hauptsächlich die Windgeschwindigkeiten berücksichtigt, während andere Gefahren, insbesondere durch heftige Regenfälle und Küstenüberschwemmungen, oft unterschätzt werden. Eine neue Kategorie 6 könnte ein verbessertes Bewusstsein für die erhöhten Risiken schaffen.

Auswirkungen des Klimawandels auf Sturmintensität

Obwohl die Gesamtzahl der Hurrikane nicht zugenommen hat, zeigt die Studie, dass die Intensität schwerer Stürme während der letzten vier Jahrzehnte deutlich gestiegen ist. Der überhitzte Ozean und eine wärmere Atmosphäre verstärken die Stürme, was auf eine direkte Verbindung zwischen Klimawandel und Sturmaktivitäten hinweist.

Die Rolle der Öffentlichkeitsaufklärung

Die Forscher betonen, dass das Hauptziel der neuen Klassifizierung darin besteht, das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hurrikanaktivitäten zu schärfen. Eine präzisere Skala könnte die öffentliche Aufklärung über die zunehmenden Risiken verbessern und zu effektiveren Schutzmaßnahmen führen.

Anpassungen an globalen Karten und Warnsystemen

Die rasanten Veränderungen in der Umwelt erfordern Anpassungen an bestehenden Systemen. Beispiele wie die Einführung der Farbe Lila in australischen Wetterkarten und die Erweiterung von Alarmkategorien im Coral Reef Watch-Programm zeigen, wie globale Karten und Warnsysteme an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden.

In Anbetracht der wachsenden Dringlichkeit der Thematik appellieren die Forscher an die internationale Gemeinschaft, die bestehenden Standards zu überdenken und Maßnahmen zu ergreifen, um sich besser auf die zunehmende Bedrohung durch extremere Mega-Hurrikane vorzubereiten. 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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