24. Juni 2011 | 12:17 Uhr

Hagel © APA

Nach Hagelunwettern

Millionenschäden in Landwirtschaft


In Burgenland wurden 9.000 Hektar Fläche vom Hagelschlag verwüstet.

Unwetter im Burgenland, in der Steiermark und in Niederösterreich haben am Donnerstagnachmittag bzw. -abend beträchtliche Hagelschäden in der Landwirtschaft angerichtet. Betroffen waren vor allem Ackerkulturen, Gemüse, Obst, Wein und Grünland, berichtete die Hagelversicherung am Freitag in einer Aussendung. Im Burgenland wurden mit etwa 2,7 Millionen Euro die schwersten Schäden verzeichnet. In der Steiermark waren es 500.000, in Niederösterreich 300.000 Euro.

Im Burgenland waren laut Hagelversicherung 9.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen in den Bezirken Neusiedl am See und Oberpullendorf betroffen. In Mitleidenschaft gezogen wurden Gemüse, Getreide, Mais, Obst, Raps und Wein. In der Steiermark gingen Hagelunwetter über den Bezirken Bruck a.d. Mur, Leoben und Mürzzuschlag nieder. Auf 2.300 Hektar waren - ebenso wie in Niederösterreich in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt auf 1.000 Hektar - Getreide, Mais und Grünland betroffen.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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