11. Juni 2025 | 10:00 Uhr

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Wetter-Umschwung

Mehrere Hitzetage in Serie, dann gibts die Mega-Wende

In der zweiten Wochenhälfte wird es in vielen Teilen des Landes hochsommerlich heiß. 

Doch das bleibt nicht lange so – bereits ab Sonntag wird das Wetter wieder unbeständiger.

Sonnige Hitze im Westen – Badewetter vorerst garantiert

In den kommenden Tagen ist vor allem im Westen Österreichs mit sehr warmem Sommerwetter zu rechnen. Die Temperaturen steigen vielerorts über 30 Grad. Am Freitag und Samstag sind nach derzeitigem Stand sogar Spitzenwerte zwischen 32 und 34 Grad möglich. In der Osthälfte des Landes bleibt es etwas gemäßigter. Dort wird es zwar auch warm, aber nicht ganz so heiß wie im Westen. Die Sonne zeigt sich häufig, nur zeitweise ziehen dünne, hohe Wolkenfelder durch. Damit sind beste Bedingungen für einen Freibadbesuch oder einen Tag am See gegeben.

Ein Hoch über Mitteleuropa bringt das Sommerwetter

Der Grund für das freundliche Wetter liegt in einem Hochdruckgebiet, das derzeit zentral über Mitteleuropa liegt. Es sorgt dafür, dass die Luft absinken kann, wodurch sich Wolken weniger leicht bilden. Obwohl die Wetterlage Ähnlichkeit mit einer sogenannten Omega-Wetterlage hat – ein Begriff, der die Form des Hochdruckgebiets beschreibt – ist sie nicht ganz so stabil. Das Hochdruckzentrum verlagert sich im Lauf des Wochenendes langsam nach Osten, in Richtung Osteuropa.

Schwüle Luft aus dem Westen bringt Gewitter

Gleichzeitig nähert sich von Westen her ein Tiefdruckgebiet. Dieses schiebt feuchtere und labilere Luftmassen nach Österreich. Dadurch wird die Luft nicht nur wärmer, sondern auch deutlich schwüler. Bereits am Samstag kann es deshalb in den Bergen von Vorarlberg und Tirol (Westösterreich) zu ersten Gewittern kommen. Diese entstehen bevorzugt am Nachmittag, wenn die Sonne die Luft stark aufheizt. Ab Sonntag ist dann in der gesamten Westhälfte des Landes vermehrt mit Regenschauern und Gewittern zu rechnen. Am Montag betrifft das unbeständigere Wetter auch den Osten Österreichs. Die Luft ist dann besonders energiegeladen – das heißt, dass auch kräftige Gewitter möglich sind.

Neues Hoch könnte folgen – mit weniger Hitze

Gegen Wochenbeginn deutet sich an, dass ein neues Hochdruckgebiet nachrücken könnte. Dieses würde wieder für freundlicheres Wetter sorgen, allerdings dürfte es nicht mehr ganz so heiß werden wie zuvor. Die Temperaturen bleiben aber auf einem sommerlichen Niveau.

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Viel Sonne, wenige Frühnebelfelder. 3/14°

Anfangs ist vor allem im Donauraum, sowie in einigen Becken und Tälern mit etwas Frühnebel zu rechnen. Dieser löst sich aber im Laufe des Vormittags rasch auf. Danach scheint die Sonne in der ganzen Republik nahezu ungestört. Lediglich ein paar hohe Schleierwolken und Saharastaub können den sonnigen Eindruck etwas trüben. Der Wind weht meist nur schwach, im oberösterreichischen Zentralraum mäßig aus Ost. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten in der Westhälfte.
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