01. Jänner 2012 | 16:23 Uhr

Wintersperre am Arlberg (Schnee) © APA

Warnstufe 4

Lawinen-Sperren in Vorarlberg aufgehoben

Stuben, Zürs und Lech am Neujahrsmorgen bis 11.00 Uhr nicht erreichbar.

Warnstufe 4, also "große Lawinengefahr" oberhalb von 1.600 Metern, hat die Vorarlberger Lawinenwarnzentrale am Neujahrsmorgen vermeldet. Die Arlbergpass-Straße und die Straße über den Flexenpass waren seit Silvesterabend gesperrt, die Wintersportorte Stuben, Zürs und Lech am Neujahrsmorgen bis 11.00 Uhr nicht erreichbar - erst dann wurden die Straßen L197 und L198 wieder für den Verkehr freigegeben.

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Auf der glatten Arlberg-Schnellstraße (S16) kam es gegen 9.00 Uhr zu einem Unfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Straße musste in Fahrtrichtung Deutschland für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Ortsdurchfahrten im Klostertal umgeleitet.

Von Freitag früh bis zum Neujahrstag gab es in höheren Lagen 70 bis 80 Zentimeter Neuschneezuwachs. Besondere Gefahrenstellen für Lawinenabgänge lagen laut Bericht der Warnzentrale an Steilhängen aller Expositionen sowie in Rinnen und Mulden mit frisch eingewehtem Triebschnee. Dort haben sich mächtige Einwehungen gebildet, wodurch sich die Gefahr von Selbstentladungen von mittleren und großen Lawinen verstärkt habe. "Exponierte Verkehrswege und Wanderwege sind dadurch gefährdet, die Tourenmöglichkeiten stark eingeschränkt," hieß es im Bericht.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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