25. März 2024 | 10:00 Uhr

Komet_Header.png © getty (Symbolfoto)

"12P/Pons-Brooks"

Komet am Nachthimmel noch bis Anfang April sichtbar

Erleben Sie das faszinierende Schauspiel des Kometen 12P/Pons-Brooks, während er das innere Sonnensystem durchquert und seine größte Helligkeit erreicht.

 

Der Komet "12P/Pons-Brooks" zieht derzeit seine Bahn durch das innere Sonnensystem und nähert sich mit raschen Schritten der Erde. Bald wird er seine maximale Helligkeit erreichen und somit eine faszinierende Beobachtungsmöglichkeit bieten. Bereits jetzt ist er mit einem geeigneten Objektiv am Nachthimmel zu erspähen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Himmelsphänomen und wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Beobachtung?

 

Mitteleuropäische Sichtbarkeit und optimale Beobachtungszeiten

Beobachtungschancen in Mitteleuropa: Für Himmelsbeobachter in Mitteleuropa bieten sich bis Anfang April optimale Chancen, den Kometen 12P/Pons-Brooks zu erspähen. Trotz seiner Annäherung an die Erde und der damit einhergehenden Helligkeitssteigerung bleibt die aktuelle Position des Kometen am Himmel in den kommenden Tagen besonders vorteilhaft. Im Gegensatz zu Anfang April, wenn der Komet tief am Horizont steht und nur in der Dämmerung zu sehen ist, befindet er sich derzeit in einer viel günstigeren Position.

 

Bereits ab etwa 20:00 Uhr abends ist der Komet mit einem guten Objektiv etwa 10 Grad über dem Horizont Richtung Westen zu beobachten. Seine Bahn führt ihn dabei durch die Sternbilder Andromeda, Fische und Widder. Eine hilfreiche Orientierung bietet zudem der helle Jupiter, der sich etwa drei Handbreiten links vom Kometen befindet. Gegen 22:30 Uhr verschwindet der Komet schließlich hinter dem Horizont und verabschiedet sich vorerst aus dem nächtlichen Himmel.

 

Kometen und ihren charakteristischen Merkmalen

Geschichte und Entdeckung: Der Komet 12P/Pons-Brooks wurde erstmals am 12. Juli 1812 von dem französischen Astronomen Jean-Louis Pons entdeckt. Über siebzig Jahre später stieß William Robert Brooks zufällig erneut auf diesen Himmelskörper, der ihm und Pons die Namensgeber wurde. Mit einem geschätzten Durchmesser von rund 30 Kilometern zählt dieser Komet zu den mittelgroßen seiner Art. Kometen bestehen hauptsächlich aus Eis, Staub und lockerem Gestein und werden oft als "schmutzige Schneebälle" beschrieben. Wenn ein Komet der Sonne näher kommt, verdampft das Eis und löst Partikel aus dem Kern des Kometen, wodurch eine schalenförmige Koma entsteht. Mit der Annäherung an die Sonne werden immer mehr Partikel freigesetzt, was zu einer erhöhten Helligkeit der leuchtenden Gashülle führt. Der Sonnenwind und der Strahlungsdruck trennen schließlich die Bestandteile der Koma vom Kometen und formen den charakteristischen Schweif. In der Astronomie wird zwischen dem Plasma- und dem Staubschweif unterschieden, wobei letzterer stets von der Sonne abgewandt ist. 

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Eine schwache Störungszone beeinflusst vorübergehend den Westen und Nordwesten des Landes. Damit überwiegen von Vorarlberg über Salzburg bis ins Waldviertel bereits in der Früh und am Vormittag dichte Wolken und es gibt regional etwas Niederschlag, der teils in Form von gefrierenden Regen fällt und es besteht somit Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt meist über 1000m Seehöhe. Weiter im Osten bleibt es trocken, aber es gibt nur wenig Sonnenschein. Im Südosten sowie im Süden scheint abseits von einigen zähen Nebelfeldern am längsten die Sonne. Der Wind weht schwach. Nach zum Teil strengen Nachtfrost in schneebedeckten Tälern steigen die Temperaturen bis zum Morgen auf minus 8 bis 0 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen 1 und 7 Grad, in manchen schneebedeckten Tälern kann es leicht frostig bleiben.
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