08. März 2024 | 09:00 Uhr

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Eisige Morgenstunden

Kältepeitsche über Österreich: Regionen erleben wieder den Frost

Die heutigen Morgendämmerungen haben in einigen Regionen Österreichs eine Kälte zurückgebracht, die seit langem nicht mehr spürbar war. 

Dornbirn im Rheintal verzeichnete mit Frostanzeigen am Thermometer den ersten eiskalten Morgen seit fast zwei Wochen. Ein Blick auf ausgewählte Wetterstationen liefert beeindruckende Tiefstwerte, die das Ausmaß dieses Kaltstarts verdeutlichen.

Eisige Rekorde in ausgewählten Regionen

Die Tabelle der Tiefstwerte der letzten Nacht von verschiedenen Wetterstationen zeichnet ein Bild von den frostigen Bedingungen, die in der gesamten Nation herrschten. Orte wie Ramsau am Dachstein, St. Jakob im Defereggental und Zeltweg verzeichneten beeindruckende Tiefsttemperaturen von bis zu -7,0 Grad Celsius.

Wetterstation Tiefstwert

  • Ramsau am Dachstein (Stmk) -7,0 Grad
  • St. Jakob im Defereggental (T) -6,8 Grad
  • Zeltweg (Stmk) -6,3 Grad
  • Aigen (Stmk) -6,3 Grad
  • Gröbming (Stmk) -5,9 Grad
  • Tannheim (T) -5,6 Grad
  • Radstadt (S) -5,3 Grad

Gipfel der Kälte

Die Berggipfel wurden zu den frostigsten Orten des Morgens, mit teilweise zweistelligen Minusgraden. Auf dem über 3400 Meter hohen Brunnenkogel in den Ötztaler Alpen fiel das Thermometer auf eisige -14,4 Grad.

Rekordkälte am Dachstein

Selbst am Dachstein (2520 m) erreichte die Kälte einen bisherigen Höhepunkt, der seit fast sieben Wochen nicht mehr erreicht wurde. Nachdem das Thermometer zuletzt am 20. Jänner 2024 fast -19 Grad anzeigte, verzeichnete man heute dennoch eisige -14 Grad.

Ausnahmen in den Nebelregionen

Inmitten dieser Kältewelle blieben einige Nebelregionen und alle Landeshauptstädte – abgesehen von Innsbruck und Salzburg – knapp frostfrei. Ein kleiner Trost für jene, die sich in den eisigen Temperaturen behaupten mussten.

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Kühler mit Regen oder Gewittern. 17/24°

Im Westen und Nordwesten wechseln ganztägig Wolken und sonnige Phasen einander ab, dazu gehen vor allem in Oberösterreich von der Früh weg Regenschauer nieder. Überall sonst überwiegt zunächst der Sonnenschein. Während der zweiten Tageshälfte bilden sich Quellwolken und nachfolgend vor allem im Berg- und Hügelland einige Gewitter. Im Flachland des Ostens und Südostens bleibt es weitgehend trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum am Nachmittag sowie generell in Gewittern lebhaft, aus Südost bis West. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 37 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Der Abend und die Nacht bringen im Westen, Norden, sowie generell im Bergland noch letzte Regenschauer, mitunter auch Gewitter. Diese klingen aber in den Abendstunden ab. Im übrigen Österreich verläuft die Nacht meist trocken und mäßig bis gering bewölkt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Tiefsttemperaturen 11 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
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