14. Dezember 2012 | 09:10 Uhr

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Klirrender Frost

Immer mehr Kältetote in Osteuropa

Bei eisigen Temperaturen erfrieren immer mehr Menschen auf den Straßen.

Klirrender Frost kostet in Osteuropa immer mehr Menschen das Leben. Bei eisigen Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius erfror ein Mann in der südlitauischen Stadt Alytus. Der Tote sei unter einer Supermarkttreppe entdeckt worden, zitierte die Agentur BNS am Donnerstag einen Polizeisprecher. Im Nachbarland Polen erfroren seit Monatsbeginn mindestens 33 Menschen.

Erfrierungen
Auch in der Ukraine forderte der Wintereinbruch die ersten Kältetoten. Das Gesundheitsministerium der Ex-Sowjetrepublik in Kiew bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag, dass ein Mensch im nordwestlichen Gebiet Wolyn auf der Straße erfror. Medien berichteten von landesweit vier Toten. Die Behörden gaben im Internet Tipps gegen Erfrierungen.

Kostenlose Tickets
Angesichts tief verschneiter Straßen will die lettische Hauptstadt Riga mit kostenlosen Bus- und Straßenbahntickets Autofahrer dazu ermuntern, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen. Für die freie Fahrt reiche die Vorlage des Fahrzeugscheins, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Aktion soll bei andauerndem Schneefall fortgesetzt werden.

Auf dem Balkan zitterten die Menschen bei Rekordkälte. In der kroatischen Hauptstadt Zagreb wurden minus 15 Grad gemessen, in Südserbien sowie im Norden Kosovos fiel das Thermometer am Morgen auf minus 22 Grad.

 

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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