29. Oktober 2013 | 06:42 Uhr

Stromausfälle in Wien © APA

Nach Sturm

Hunderttausende im Baltikum ohne Strom

Herbststurm: In Lettland fiel in rund 100.000 Haushalten die Elektrizität aus.

Nach dem großen Herbststurm sind im Baltikum Hunderttausende ohne Strom. In Lettland fiel nach Angaben des nationalen Energieversorgers in rund 100.000 Haushalten die Elektrizität aus. Am stärksten betroffen waren am Dienstag die Städte Ventspils, Kuldiga und Talsi, berichtete die Tageszeitung "Diena" auf ihrer Webseite. Auf dem Flughafen von Riga wurden die Morgenmaschinen in die dänische Hauptstadt Kopenhagen gestrichen.

In Estland blieben bis zu 60.000 Haushalte wegen beschädigter Leitungen ohne Strom, berichtete der estnische Rundfunk. Dort verzeichneten die Küstengebiete um die Hafenstadt Pärnu die stärksten Schäden. Der Sturm war zuvor von Großbritannien und Frankreich über Norddeutschland nach Nordosten gezogen, hatte viele Menschen getötet und starke Schäden angerichtet.
 

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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