11. November 2012 | 19:46 Uhr

Venedig Hochwasser © Getty Images
Venedig Hochwasser © Getty Images

Unwetter in Norditalien

Hochwasser in Venedig, Hunderte evakuiert

"Acqua alta" schockt Touristen: 70 Prozent der Altstadt bereits überflutet.

In Venedig herrscht Hochwasser-Alarm. Ein Mittelmeer-Tief führte in der Lagunenstadt zu heftigen Niederschlägen, die das Hochwasser stark steigen ließen. Sonntagfrüh wurde in der Lagunenstadt ein Pegelstand von 150 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Ein solch außergewöhnliches "Acqua alta" bedeutet, dass für 70 Prozent des historischen Zentrums zumindest Gummistiefel benötigt werden.

Im Dezember 2008 erreichte das Hochwasser eine Höhe von 1,56 Meter. Als höchste Marke aller Zeiten führen die Bücher der Lagunenstadt die 1,94 Meter vom 4. November 1966. Der Spitzenwert dieses Jahres reiht sich an der elften Stelle in der venezianischen Hochwasser-Statistik ein, hielten die Chronisten fest.

Diashow: Hochwasser in Venedig

"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
"Land unter" in Venedig
venedig11_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig5_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig4_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig3_ap.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig6_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig7_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig10_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig2_rts.jpg
"Land unter" in Venedig
venedig8_rts.jpg
"Land unter" in Venedig

Schwere Unwetter in Norditalien
In der toskanischen Provinz Massa Carrara mussten am Sonntag hunderte Menschen aus Angst vor Erdrutschen ihre Wohnungen verlassen, nachdem es zu heftigen Niederschlägen gekommen war. Ein Paar wurde von Feuerwehrmannschaften gerettet, nachdem sein Auto von einem Bach mitgerissen wurde. Im Raum um die Hafenstadt Livorno wurden Wohnungen überschwemmt, Flüsse traten über die Ufer. In der Stadt Pisa kam es zu Überschwemmungen und zu Stromausfällen.

Im Raum der ligurischen Hafenstadt La Spezia mussten 100 Personen ihre Wohnungen verlassen, nachdem der Fluss Magra über die Ufer getreten war. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Niederschlägen und riet die Bevölkerung, aufs Auto zu verzichten.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15

Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
mehr Österreich-Wetter