14. Februar 2024 | 09:00 Uhr

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Grüne Pisten

Hilfe! So kritisch ist die Lage in unseren Skigebieten

Aktuelle Wetterlage bedroht Skigebiete – Betreiber kämpfen mit schneearmen Verhältnissen und setzen auf Überlebensstrategien. 

Natürlicher Schneemangel

Bereits in den letzten Jahren haben Skigebiete in Österreich vermehrt mit den Auswirkungen warmer Temperaturen zu kämpfen.

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Kaprun Maiskogel - Der Zauber der weißen Pracht schwindet, während das Skigebiet um seine Winterlandschaft kämpft. 

Die traditionell schneereichen Hänge werden zunehmend von grünen Landschaften übersät, da die Winter mit milden Bedingungen und wenig Schneefall zu kämpfen haben. Skigebiete sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, die Skisaison zu verlängern und den Mangel an natürlichem Schnee durch technische Schneeproduktion auszugleichen.

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Alpbach kämpft nun mit grünen Hängen aufgrund ungewöhnlich warmer Temperaturen. 

Die aktuellen Wetterkapriolen setzen den Skigebieten zu, während eine ungewöhnlich milde Frühlingsluft mit Temperaturen bis zu 17 Grad den Schnee schmelzen lässt. Gerade kleine Skiliftbetreiber stehen vor einer Herausforderung, da nicht nur der natürliche Schnee fehlt, sondern auch das künstliche Beschneien in vielen Regionen nicht möglich ist. In niedrigeren Lagen zeigt sich die dramatische Situation deutlich, wenn grüne Wiesen anstelle von verschneiten Pisten zu sehen sind.

Skigebiete im Frühlingstaumel

Das anhaltende Frühlingswetter versetzt die Betreiber kleinerer Skigebiete in eisige Stimmung. Die Herausforderungen sind vielfältig – von schwindendem Schnee bis hin zu fehlenden Möglichkeiten zur künstlichen Beschneiung. 

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Biberwier - Wo einst schneebedeckte Pisten dominierten, macht sich nun das Grün breit, eine Herausforderung für das Skigebiet. 

Webcam-Aufnahmen aus niedrigeren Lagen geben einen beunruhigenden Einblick in die aktuelle Situation. Wo normalerweise schneebedeckte Hänge zu sehen sind, präsentieren sich derzeit grüne Wiesen. Die Pistenverhältnisse sind alles andere als winterlich. 

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Maria Alm - Grüne Akzente dominieren die einst schneereiche Kulisse, während das Skigebiet gegen warme Temperaturen ankämpft. 

Höhenlagen als Rettung

Während in niedrigeren Lagen die Verzweiflung wächst, vermelden Skigebiete in höheren Regionen, wie Hochficht und Höss, "super Bedingungen". Die Höhenlage über 1.000 Metern spielt eine entscheidende Rolle und ermöglicht diesen Gebieten, von den aktuellen Wetterverhältnissen zu profitieren.

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Mönichkirchen - Eine winterliche Idylle weicht dem Grün, während das Skigebiet nach Lösungen sucht, um den Schneemangel auszugleichen. 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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