19. März 2024 | 09:00 Uhr

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Über 62 Grad!

Hier erreicht eine Rekord-Hitzewelle gefährliche Spitzen

Brasilien unter dem Brennglas: Rekordtemperaturen in Rio de Janeiro sorgen für Alarmstimmung und drastische Maßnahmen. 

Rio de Janeiro, bekannt für seine pulsierende Kultur und atemberaubenden Strände, sieht sich dieser Tage mit einer unerbittlichen Hitzewelle konfrontiert, die zu rekordverdächtigen Temperaturen geführt hat. Der Wetterdienst meldet, dass die gefühlte Temperatur an einigen Orten über alarmierende 62 Grad Celsius kletterte, was die Behörden dazu veranlasste, dringende Warnungen auszugeben und Maßnahmen zu ergreifen, um die Bewohner zu schützen.

Hitzewelle erreicht Spitzenwerte

Die seit Wochen andauernde Hitzewelle hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro fest im Griff. Am Sonntag erreichte die gefühlte Temperatur laut offiziellen Angaben des Wetterdienstes extreme Höhen und überstieg an einigen Orten sogar die 62-Grad-Marke. Diese erschreckenden Werte stellen nicht nur einen neuen Rekord dar, sondern lösen auch Besorgnis und Alarm in der Bevölkerung aus.

Appell der Stadtverwaltung

Angesichts dieser extremen Bedingungen hat die Stadtverwaltung von Rio de Janeiro eine dringende Botschaft an die rund sechs Millionen Einwohner herausgegeben. Sie werden eindringlich aufgefordert, längere Aufenthalte in der Sonne zu vermeiden und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um sich vor den Gefahren der Hitze zu schützen.

Extremwetter trifft besonders benachteiligte Stadtviertel

Besonders hart trifft die Hitzewelle die Bewohner des Stadtviertels Guaratiba im Westen von Rio de Janeiro. In diesen Gebieten, die vor allem von riesigen Armenvierteln geprägt sind, wurde eine gefühlte Temperatur von besorgniserregenden 62,3 Grad Celsius gemessen. Dies markiert einen neuen Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2014 und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen für die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften zu ergreifen.

Die Hitzewelle in Brasilien und insbesondere in Rio de Janeiro verdeutlicht die zunehmende dringende Notwendigkeit, auf globaler und lokaler Ebene Maßnahmen zu ergreifen, um die Verwundbarsten zu schützen und die Auswirkungen extremer Wetterereignisse einzudämmen. Während die Bewohner sich vor den lebensbedrohlichen Temperaturen in Acht nehmen, stehen die Behörden vor der Herausforderung, adäquate Hilfsmaßnahmen bereitzustellen und langfristige Lösungen für die Bewältigung eines solchen Extremwetters zu entwickeln.