20. August 2025 | 09:40 Uhr

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Schauer-Front

HIER drohen jetzt die größten Regenmengen im Land

Ein Tiefdruckgebiet hat sich bereits in der Nacht auf Mittwoch von Frankreich (Westeuropa) in Richtung Osten verlagert und erreicht nun den Alpenraum. 

Erste Schauer und Gewitter sind dadurch vor allem im Westen Österreichs aufgetreten. Am Donnerstag verstärkt sich der Einfluss dieses Tiefs und sorgt in weiten Teilen des Landes für anhaltenden Regen, der teils auch noch bis Freitag bestehen bleibt.

Von Gewittern zu flächendeckendem Regen

Am Mittwoch ziehen die ersten Schauer und Gewitter von Westen her durch. Besonders im Bergland und im Süden kann es lokal zu intensiven Regenfällen kommen. Während sich diese Gewitter im Laufe des Tages nach Osten ausbreiten, bleibt es nördlich der Alpen und im Osten vorerst noch überwiegend trocken.

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Prognose der 24-stündigen Regenmenge von Donnerstag bis Freitag.

Der Donnerstag bringt dann vor allem im Bergland und im Süden länger andauernden Regen, örtlich auch kräftige Schauer. Gewitter bleiben weiterhin möglich. Auch im Osten und im Donauraum, wo der Tag zunächst noch trocken beginnt, setzen im Laufe des Vormittags verbreitet Regen und Gewitter ein. Vor allem entlang der Nordalpen sind laut dem europäischen Wettermodell ECMWF hohe Regenmengen zu erwarten, die sich bis Freitag summieren können.

Deutliche Abkühlung bis zum Wochenende

Mit dem Tiefdruckgebiet gelangt nach und nach kühlere Luft in den Alpenraum. Während am Mittwoch vielerorts noch Temperaturen von über 30 Grad erreicht wurden, gehen die Höchstwerte bis Samstag deutlich zurück und liegen nur noch bei maximal 24 Grad.

Eine Prognosegrafik für Wien zeigt diesen Trend:

Regenmengen_Bild2.jpg © ECMWF

Prognosegrafik für Wien.

Oben sind die sinkenden Temperaturen der kommenden zehn Tage erkennbar, unten die erwarteten Regenmengen – vor allem am Donnerstag wird mit nennenswertem Niederschlag gerechnet.

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Etwas Nebel, sonst Sonne 1/7°

In den Niederungen, vor allem in Ober- und Niederösterreich, in Wien, dem Nordburgenland und den südalpinen Becken- und Tallagen ist es oft nebelig trüb. Die Nebelobergrenze liegt zwischen 400 und 800m Seehöhe. Außerhalb der Nebelgebiete scheint verbreitet die Sonne, nur zeitweise ziehen von Westen ein paar dünne Wolkenfelder durch. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen bei Nebel nur 2 bis 6 Grad, mit Sonnenschein zwischen 7 und 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht gibt es in den Niederungen verbreitet Nebel und Hochnebel, in den Alpentälern bilden sich oft erst im Laufe der Nacht Nebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 8 und plus 2 Grad, am kältesten ist es in den klaren Alpentälern.
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