12. Juni 2025 | 09:45 Uhr

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Sommersonnenwende

Helle Abende: Längster Tag des Jahres rückt näher

Die warme Jahreszeit zeigt sich derzeit von ihrer besten Seite. Wer abends draußen sitzt, merkt: Es bleibt ungewöhnlich lange hell.  

Obwohl der längste Tag des Jahres noch bevorsteht, haben die besonders lichtreichen Abende bereits begonnen. Die Unterschiede bei Sonnenuntergangszeiten sind in Österreich deutlich spürbar – besonders zwischen Ost und West.

Lange Abende kündigen den Sommerhöhepunkt an

Der kalendarische Sommer beginnt mit der sogenannten Sommersonnenwende. Diese fällt heuer auf den 21. Juni. Es ist jener Tag, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand erreicht. Bis dahin sind es noch einige Tage. Doch was die abendliche Helligkeit betrifft, hat der Höhepunkt fast schon begonnen. Bereits jetzt geht die Sonne sehr spät unter – ein klarer Hinweis darauf, dass wir uns im Zeitraum der längsten Abende des Jahres befinden. Dass die Tage derzeit nur mehr minimal länger werden, liegt daran, dass die Veränderung der Tageslänge im Juni kaum noch spürbar ist.

Sonnenuntergang in Wien und Bregenz: große Unterschiede

Ein Vergleich der Sonnenuntergangszeiten zeigt, wie unterschiedlich die Helligkeit je nach Region ist. Während in Wien am Mittwoch (11. Juni) die Sonne um 20:55 Uhr unterging, war es in Bregenz erst um 21:18 Uhr dunkel. Dieser Unterschied ergibt sich aus der geografischen Lage. Da Österreich sich über eine große Ost-West-Strecke erstreckt, ist es im Westen abends generell länger hell. Dafür dauert es dort morgens auch länger, bis es hell wird.

Die genaue Entwicklung der Sonnenuntergänge

In Wien geht die Sonne am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, um 20:58 Uhr unter. Nur fünf Tage später – am 26. Juni – erreicht sie mit 20:59 Uhr den spätesten Sonnenuntergang. Danach beginnt die Helligkeit am Abend langsam wieder abzunehmen:

Späteste Sonnenuntergänge in Wien

  • 11. Juni 20:55 Uhr
  • 21. Juni 20:58 Uhr
  • 26. Juni 20:59 Uhr
  • 15. Juli 20:50 Uhr
  • 31. Juli 20:32 Uhr

Auch wenn der Unterschied nur Minuten beträgt, lässt sich daraus erkennen, wie gleichmäßig die Helligkeit um die Sommersonnenwende verteilt ist. Erst im Laufe des Juli werden die Abende wieder spürbar kürzer.

August bringt merklich kürzere Tage

Ab August werden die Tage schneller kürzer. Dann geht die Sonne in Wien wieder vor 20 Uhr unter. Die Abende verlieren damit spürbar an Helligkeit. Wer also die langen Abende im Freien genießen will, sollte die kommenden Wochen nutzen – denn allzu bald beginnt die zweite Hälfte des Sommers.

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Zunehmend gewittrig, 18/30°

Vorerst scheint noch verbreitet die Sonne, doch schon bald kommen im Bergland und im Westen dichtere Wolken auf. Es beginnt erst zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mariazeller Land zu regnen. Am Nachmittag ist in den meisten Landesteilen mit Regenschauer und Gewittern zu rechnen, wobei der Schwerpunkt im Südosten und Süden liegt. Hier können die Gewitter auch heftig ausfallen. Am längsten trocken ist es in Oberösterreich und dem Rheintal. Der Wind weht abseits von Gewittern meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 27 bis 34 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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