30. Jänner 2024 | 10:00 Uhr

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Achtung, Allergiker

Haseln mit Wachstumsschub! Pollenbelastung bereits im Anmarsch

Bereiten Sie sich vor, liebe Allergiker.

Frühstart für die diesjährige Pollensaison!

Pollenbelastung bereits im Anmarsch

Mit dem milden Wetter setzt die Pollensaison früh ein, und Allergiker müssen sich bereits Ende Januar auf mäßige Pollenbelastungen vorbereiten. Insbesondere die Haseln erlebten einen kräftigen Wachstumsschub, was zu frühzeitigem Pollenflug führte. Die Temperaturen von 5 bis 10 Grad in Verbindung mit trockenem Wetter begünstigen allergische Beschwerden durch Frühblüher. Hier erfahren Sie, was Sie in den kommenden Wochen beachten sollten.

Frühstart in städtischen Gebieten

Bei thermisch begünstigten Orten, vor allem in städtischen Gebieten, hat die Hasel bereits am vergangenen Wochenende begonnen, eine beträchtliche Menge Pollen freizusetzen. Dies resultiert in mäßigen Belastungen, die insbesondere die Region entlang der Linie von Bregenz über Dornbirn nach Feldkirch in Vorarlberg betreffen.

Erle im Aufschwung

Das milde Wetter hat nicht nur die Haseln, sondern auch die Erlen zu einem verstärkten Wachstum angeregt. Obwohl sich die Erlen derzeit noch in der Winterruhe befinden, öffnen sich erste Erlenkätzchen langsam an thermisch begünstigten Standorten. Derzeit stellen die Erlen noch keine erhebliche Gefahr dar, aber Allergiker sollten darauf vorbereitet sein.

Schutzmaßnahmen für Allergiker

Personen, die auf Hasel und Erlen allergisch reagieren, sollten besonders vorsichtig sein und das direkte Umfeld dieser Pflanzen meiden. Mit dem frühen Beginn der Pollensaison ist es ratsam, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um allergische Beschwerden zu minimieren. Beachten Sie die aktuelle Pollenflugvorhersage und planen Sie entsprechend, um diese herausfordernde Zeit möglichst beschwerdefrei zu überstehen.

Pollenbelastung und ihre Auswirkungen

Die Belastung durch Pollen kann für Allergiker erhebliche Beeinträchtigungen verursachen. Feine Pollenpartikel, die von Pflanzen in die Luft freigesetzt werden, gelangen über die Atemwege in den Körper und lösen allergische Reaktionen aus. Dies kann zu Symptomen wie Niesen, verstopfter Nase, juckenden Augen und Atembeschwerden führen. Insbesondere Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sind während der Pollensaison stark betroffen. Die Intensität der Beschwerden hängt dabei von der Art der Pollen, der regionalen Belastung und individuellen Empfindlichkeiten ab.

Besserung durch gezielte Maßnahmen

Um eine Pollenallergie besser zu bewältigen, können Betroffene verschiedene Maßnahmen ergreifen. Eine frühzeitige Vorbereitung ist entscheidend. Hierzu gehört das regelmäßige Überprüfen von Pollenflugvorhersagen, um sich auf besonders belastende Tage einzustellen. Das Tragen von Sonnenbrillen im Freien kann helfen, das Eindringen von Pollen in die Augen zu reduzieren. Des Weiteren ist es ratsam, nach Aufenthalten im Freien die Kleidung zu wechseln und sich gründlich zu duschen, um die Pollen von der Haut zu entfernen. Zudem können spezielle Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen eingesetzt werden, um den Kontakt mit Pollen in den eigenen Wohnräumen zu minimieren.

Gesundheitsbewusstsein und ärztliche Betreuung

Ein bewusster Lebensstil kann ebenfalls dazu beitragen, den Umgang mit einer Pollenallergie zu erleichtern. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige körperliche Aktivität stärken das Immunsystem und können die Auswirkungen einer Allergie mildern. Bei anhaltenden Beschwerden ist es jedoch entscheidend, ärztlichen Rat einzuholen. Allergologen können durch gezielte Tests die genaue Allergenquelle identifizieren und individuelle Behandlungsoptionen empfehlen, sei es durch antiallergische Medikamente oder spezifische Immuntherapien, um die Lebensqualität von Allergikern nachhaltig zu verbessern.