17. April 2012 | 07:15 Uhr

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Ausgetrocknet

Halb England leidet unter Wasserknappheit

"Dürre-Zonen": Umweltbehörde ruft zu sparsameren Umgang mit Wasser auf.

Das eigentlich für sein schmuddeliges Regenwetter berüchtigte Großbritannien leidet zunehmend unter Trockenheit: In halb England herrscht inzwischen Wasserknappheit, wie die Umweltbehörde am Montag mitteilte. Sie registrierte 17 weitere Grafschaften im Südwesten und im Landesinneren als "Dürre-Zonen", nachdem sie dies bereits Gegenden in London, im Südosten, im Osten und im Norden attestiert hatte. Die Wasserversorgung sei zwar nicht gefährdet. Dennoch stehe womöglich eine "längere Trockenperiode" bevor, die die Tier- und Pflanzenwelt bedrohe, warnte Behördenvertreter Trevor Bishop.

"Gartenschlauch-Verbot"

Die Behörde rief alle Geschäftstreibenden, Verbraucher und Wasserbetriebe zum sparsameren Umgang mit Wasser auf. Nach zwei trockenen Wintern seien die Flüsse ausgetrocknet und Grundwasservorkommen deutlich zurückgegangen. In Teilen Englands hatte es im Winter, in dem sich die Grundwasservorräte normalerweise erholen, nur 60 Prozent der durchschnittlichen Regenfälle gegeben. Wegen der Wasserknappheit gilt im Süden und im Osten Englands bereits ein "Gartenschlauch-Verbot": Die Menschen dort dürfen ihre Gärten vorerst nicht mehr bewässern, um Wasser zu sparen.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Süden und Osten Österreichs liegen am Dienstag in den Niederungen Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben oft auch am Nachmittag gering. Weiter im Westen und Norden überwiegt hingegen meist sonniges Wetter. Letzte Nebel lichten sich hier meist rasch. Von Westen tauchen jedoch bereits am Morgen erste dichtere Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach weiter in Richtung Osten ausbreiten und den Sonnenschein immer öfters trüben. Bis zum Abend kann es in Tirol und Vorarlberg außerdem mitunter leicht regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Minus 6 bis plus 4 Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 3 bis 11 Grad erreicht, am wärmsten mit Nordföhn zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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