13. Jänner 2012 | 08:45 Uhr

lawine_ap © AP

Lawinengefahr steigt

Experten sorgen sich vor neuer Schneefront

Die neuen Schneefälle, die erwartet werden, lassen die Gefahr erneut steigen.

Tirol. Die Lage war sehr ernst: Am Dienstag bewegte man sich im Westen am oberen Level der Lawinen-Warnstufe 4 auf der fünfstufigen Skala. Die schneefreien Tage in der Wochenmitte führten jedoch zu einer Entspannung -am Donnerstag war die Situation nur noch auf steilen Wiesenhängen und Schattenhängen über 2.500 Meter kritisch, ansonsten herrschten Warnstufen 2 bis 3.

Die neuen Schneefälle, die im Westen bereits für heute, Freitag, erwartet werden, lassen die Gefahr erneut steigen. Die Lawinenexperten warnen vor neuen Triebschnee-Ansammlungen.
 

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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