25. April 2024 | 10:00 Uhr

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EU-Klimabericht

Erwärmung Europas wird immer schneller

Die Folgen der Klimaerwärmung treffen Europa mit zunehmender Intensität. 

Der Kontinent erlebt eine rasante Erwärmung, die sich in verstärkten Wetterextremen äußert. Angesichts dieser Entwicklungen sind die Aussichten für die kommenden Jahrzehnte bedenklich.

Extremwetterereignisse auf dem Vormarsch

Europa erlebt eine alarmierende Beschleunigung der Klimaerwärmung, wie eine aktuelle Studie des EU-Klimadienstes Copernicus zeigt. Seit den 80er-Jahren hat sich der Kontinent doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt erwärmt.

Auswirkungen im Jahr 2023

Das Jahr 2023 war geprägt von Hitzewellen, Bränden und Überschwemmungen. Die Durchschnittstemperatur lag rund 2,5 Prozent über dem vorindustriellen Niveau, wie die Studie zeigt.

Carlo Buontempo, Direktor des Copernicus Climate Change Service (C3S), warnt vor den drastischen Veränderungen: "Wir leben bereits in einem neuen Klima, das sich grundlegend von dem vertrauten unterscheidet, in dem unsere Zivilisation entstanden ist."

Anstieg der Extremwetterereignisse

Die Temperaturen steigen doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, begleitet von einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Dies führt zu vermehrten Extremwetterphänomenen, wie Buontempo erläutert.

Die Niederschlagsmenge war insgesamt um sieben Prozent über dem Durchschnitt, wobei es regionale Unterschiede gab. Während in einigen Teilen Europas ein nasses Jahr verzeichnet wurde, litt Südeuropa unter Trockenheit.

Herausforderungen für die Zukunft

Die Experten betonen die zunehmende Unberechenbarkeit des Wetters. Richard Allan von der Universität Reading erklärt: "Wir erwarten, dass die Schwankungen zwischen heißen, trockenen und feuchten Bedingungen extremer werden."

Vom Anstieg der Meerestemperaturen bis zum Schmelzen der Gletscher - Europa kämpft mit den schwerwiegenden Auswirkungen der globalen Erwärmung. Die Forscher von Copernicus warnen, dass diese Folgen sich verschlimmern werden, wenn der aktuelle Trend anhält.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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