26. November 2012 | 08:18 Uhr

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Prognose

Diese Woche kommt der Winter

Schnee und Regen: Wetter-Kaltfront nähert sich jetzt Österreich.

Vom Westen her nähert sich eine Kaltfront mit Schnee und Regen Österreich. Sie soll im Laufe der Woche das Land überqueren. Das prognostizierten die Meteorologen der ZAMG in Wien am Sonntag. Die Details:

Montag
Nebel- und Hochnebelfelder über den Niederungen erweisen sich am Montag oft als hartnäckig, besonders im Osten kann es aus der Nebeldecke ein wenig nieseln. Südlich des Alpenhauptkammes werden die Nebelfelder im Tagesverlauf von kompakten Wolken abgelöst, gegen Abend setzt hier örtlich Regen ein.

Nördlich der Alpen steht am Montag zumindest zeitweiliger Sonnenschein auf dem Programm, teilweise gibt es aber auch hier Wolken. Der Wind kommt schwach bis mäßig, entlang der föhnigen Alpennordseite lebhaft bis kräftig aus Ost bis Südwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sieben Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen fünf und elf Grad, im Westen sind mit Föhn bis zu 15 Grad möglich.

Dienstag

In Vorarlberg sowie entlang und südlich des Alpenhauptkammes von Tirol bis nach Oberkärnten überwiegen am Dienstag die Wolken und zeitweise ist Regen einzukalkulieren. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.000 Metern in Vorarlberg und 1.800 Metern in Kärnten. Im übrigen Österreich werden Nebel- und Hochnebelfelder im Tagesverlauf von Wolken abgelöst. Die Sonne lässt sich dort meist nur kurz blicken.

Mehr Sonnenschein gibt es am Dienstag entlang der Alpennordseite von den Loferer Steinbergen ostwärts. Der Wind kommt schwach, in den typischen Föhnstrichen und im Südosten mäßig bis lebhaft aus Südost bis West. Die Tiefsttemperaturen betragen minus ein bis plus acht Grad, die Tageshöchstwerte fünf bis 13 Grad, bei Föhn sind bis zu 15 Grad möglich.

Mittwoch

In den westlichen Landesteilen setzt am Mittwoch mit Föhnzusammenbruch Regen ein, auch in Osttirol, Kärnten sowie in Teilen der Steiermark regnet es. Sonst ist es anfangs bei meist stärkeren mittelhohen und hohen Wolkenfeldern noch zeitweise sonnig, bis zum Abend breiten sich die Niederschläge von Südwesten aber schließlich auf ganz Österreich aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei im Westen rapide ab, am Abend ist hier bereits bis in tiefe Lagen mit Schneeregen oder Schnee zu rechnen.

Donnerstag
Am Donnerstag liegt dann eine Kaltfront über Österreich. Damit regnet oder schneit es in allen Landesteilen, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Im Westen sowie entlang der Alpennordseite ist Schneeregen oder Schneefall bereits von der Früh weg möglich, in den östlichen und südlichen Landesteilen regnet es hingegen noch. Auch bis zum Abend geht der Regen in den Niederungen im Süden meist nicht in Schnee über.
 

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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